NetEnt Sieg: Rechtsstreit gegen Schweden

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NetEnt Sieg: Rechtsstreit gegen Schweden

Martin Hill, 15. März 2016, Recht & Gesetze

Der Automatenhersteller NetEnt ist von vielen Online-Casinos bekannt. Die Einspielung des Namens ist zu sehen, bevor das Vergnügen mit den Drehungen beginnt. Über einen längeren Zeitraum wurde ein Rechtsstreit mit Schweden ausgefochten. Die kürzlich erfolgte Benachrichtigung wird NetEnt gefreut haben.

Beide Parteien werden sich freuen, dass der über Jahre andauernde Rechtsstreit beigelegt ist. Aber wo das Land Schweden als Verlierer dasteht und eine nicht unerhebliche Summe an Kronen überweisen muss, ist der Hersteller der Spielautoamten der strahlende Gewinner – Jackpot!

Warum erhält NetEnt Geld von Schweden zurück?

NetEnt, zum Beispiel aus dem Mr. Green Casino bekannt, sollten 94,4 Millionen Schwedische Kronen zusätzlich an Steuern zahlen. So lautete die Forderung der Finanzbehörde, welcher der Hersteller nachzahlen sollte. Die regulären Zahlungen erfolgen in den Jahren 2007 bis 2010. Der genannte Betrag wurde anschließend eingefordert.

Der Spielehersteller zog vor Gericht. Nach eigener Auffassung hatte man die fälligen Steuern fristgerecht und vollständig beglichen. Nun hat das Oberverwaltungsgericht eine Entscheidung gefällt. Der Sichtweise von NetEnt wurde entsprochen. Schweden muss jetzt nicht nur auf die Zahlung der 94,4 Millionen Schwedischen Kronen verzichten. Es werden zusätzlich 1,8 Millionen Kronen als Entschädigung für die angefallenen Rechtskosten des Unternehmens fällig.

NetEnt kann für die Zukunft planen

Der Automatenhersteller profitiert jedoch nicht nur durch den unerwarteten Zahlungseingang. Hätten 94,4 Millionen Schwedische Kronen zusätzlich beglichen werden müssen, hätte sich dies im Unternehmensgewinn negativ bemerkbar gemacht. Diese Ungewissheit hat auch die Planung für die Zukunft beeinträchtigt.

Der gesamte Umsatz aus dem Vorjahr wird auf 1.132,4 Millionen Schwedische Kronen beziffert. Im Falle eines negativen Bescheides des Oberverwaltungsgerichts hätte die Softwareschmiede ein Zehntel ihres Umsatzes eingebüßt. Dieses Geld wird für die Entwicklung neuer Spiele benötigt.

Der Entscheid war damit auch ein positives Signal an die Spieler, welche sich auf neue Casino-Games der Marke NetEnt freuen. Schon jetzt sind Slot-Spiel aus dem Rock-Thema angekündigt. Motörhead und Jimi Hendrix werden dabei im Fokus stehen.

NetEnt schließt Abkommen mit PokerStars

PokerStars in New Jersey wird von Amaya Gaming betrieben. Jetzt wurde ein Deal mit NetEnt unterzeichnet, wonach die Schwedische Softwareschmiede für die Desktop- und Mobile-Spiele die Inhalte bereitstellen sollen.

Die Eröffnung von PokerStars ist in New Jersey auf den 21. März 2016 terminiert. Die Vereinbarung zwischen NetEnt und Amaya wurde ohne Überraschung aufgenommen. Tatsächlich befüllen die Schweden zahlreiche Projekte von Amaya. Seit der Legalisierung in New Jersey wurde hart an einer positiven Außendarstellung des Glücksspiels gearbeitet. Die Regulierung des Online-Glücksspiels ist in den USA noch in vollem Gange.

NetEnt Sieg: Rechtsstreit gegen Schweden 900 458 2016-09-05 13:26:34 Online-Casino.de

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