Roulette: Knackte ein Mathematiker das System?

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Roulette: Knackte ein Mathematiker das System?

Martin Hill, 9. Juni 2016, Casino News

Roulette ist auf den ersten Blick ein sehr einfaches Spiel. Dass hier durchaus Systeme und unterschiedliche Varianten gespielt werden können, ist nicht allen bekannt. Spieler tippen auf Rot oder Schwarz, auf Gerade oder Ungerade oder auf eine fixe Zahl. Wer sich an den Roulette-Tisch begibt möchte natürlich auch gewinnen.

Aber lässt sich das Glück bezwingen? Die Chancen stehen auch beim Roulette auf Seiten des Hauses. Durch das Einfügen der Grünen Doppelnull wird das Homogene am Spiel durcheinandergebracht. Die Chance von 50 Prozent beim Wetten auf Rot oder Schwarz wird leicht nach unten korrigiert.

Kann die Wahrscheinlichkeit beim Roulette beeinflusst werden?

Wer auf eine Farbe, auf Gerade oder Ungerade oder sogar auf hoch oder tief setzt, der hat beim klassischen Roulette jeweils eine gleichbleibende Chance. Da die grüne Doppelnull bei dieser Betrachtung immer außen vor bleibt, liegt die Chance bei 48,6 Prozent oder auch bei 18/37. Im Gewinnfall wird bei dieser Wette der Einsatz verdoppelt. Ist die Entscheidung falsch, so ist das eingesetzte Kapital verloren.

Nach dieser Logik verliert der Spieler durchschnittlich 1/37 seines Einsatzes. Natürlich wird es Spieler geben, die mit einem Gewinn nach Hause gehen und andere die im Ausgleich dazu verlieren. Die durchschnittliche Chance ist jedoch nicht weit von 50 Prozent entfernt. Ein Mathematiker hat sich hier gefragt, ob die Gewinnchance nicht leicht angehoben werden kann.

Doyne Farmer hat eine Maschine entwickelt, welche die Chance von 48,6 Prozent auf einen Gewinn anheben soll. Bereits 1970 wurde er deshalb aus diversen Casinos ausgestoßen. Das Entscheidende sind hierbei die ersten paar Sekunden, solange noch eine Wette abgegeben werden kann. Die Kugel ist hierbei bereits im Umlauf. Die Wette muss getätigt werden bevor der Croupier „Rien ne va plus“ ausspricht.

Farmer hat seine Maschine und die dahinterstehende Theorie dem Physiker Richard Muller erklärt. Dieser bringt es auf den Punkt. Er erklärt, dass es bereits ausreicht die Wahrscheinlichkeit um 3 Prozent zu seinen Gunsten zu wenden. Wer durch Beobachtung die Hälfte der Zahlen ausschließen kann, steigert seine Gewinnwahrscheinlichkeit entsprechend und gewinnt häufiger, als das er verliert.

Wie soll das Roulette-System von Farmer/Muller funktionieren?

Durch die einfache Beobachtung kann eine große Zahlenfolge ausgeschlossen werden, auf welcher die Kugel endet. Auf diesem Weg werden die Quoten gebrochen. Die benötigten Informationen sind die Geschwindigkeit der Kugel für eine Runde und die Zeit in welcher das Rad eine vollständige Drehung absolviert. Bei der Maschine von Farmer konnten diese Informationen über die Zehen eingegeben werden. Eine Empfehlung wurde anschließend ausgegeben.

Farmer probte das System längere Zeit daheim, bevor er sich in echte Casinos wagte. Dort hat er nach einiger Zeit Hausverbot bekommen. Casinos behalten sich solche Sperren vor, wenn Spieler überdurchschnittlich häufig gewinnen. An der Theorie scheint also mehr als nur ein Funke Wahrheit zu sein. Der Trick mit der Apparatur gelingt derzeit in der Theorie noch immer. Denn derzeit ist es nicht erlaubt, innerhalb eines Casinos durchsucht zu werden. Betreiber wollen hier jedoch eine Änderung herbeiführen.

Bildquelle: Flickr/Nigel Wilson

Roulette: Knackte ein Mathematiker das System? 900 600 2016-06-13 16:05:36 Online-Casino.de

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