Aktionäre stimmen Verkauf von bwin.party zu

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Aktionäre stimmen Verkauf von bwin.party zu

Martin Hill, 22. Dezember 2015, Wirtschaft

Bereits im Sommer hat sich ein Verkauf angebahnt. Es hat jedoch fast bis zum Jahresschluss gedauert den durchaus umstrittenen Deal durchzusetzen. Bwin.party hat nach einem Unternehmen zur Übernahme gesucht. Unter mehreren Konkurrenten, darunter auch die 888 Holding, hat sich schlussendlich GVC durchgesetzt.

Als letztes Mosaiksteinchen mussten die Aktionäre der Übernahme zustimmen. Damit ist die Transaktion formal bestätigt. Mit der Überweisung des Kaufpreises kann der Deal schlussendlich finalisiert werden.

Bwin Aktionäre stimmten positiv ab

Für bwin.party war die Ausgangslage vorteilhaft. Mehrere Konkurrenten haben den Preis durch ihr Bieten angehoben. Schlussendlich konnte sich auf eine Summe in Höhe von 1,53 Milliarden Euro geeinigt werden. Bei dieser großen Summe muss die Transaktion innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden. Es wird angenommen, dass der Deal schlussendlich im Januar fixiert wird.

Die Aktionäre haben sich im Rahmen eines „Scheme of Arrangement“ mit 99,99 Prozent für den Abschluss ausgesprochen. Hiermit wurde der auktionsähnliche Verkauf schlussendlich bewilligt. Beachtlich ist hierbei, dass nicht die höchstbietende 888 Holding den Zuschlag erhalten hat. Die abschließende Gerichtsverhandlung zum Scheme of Arrangement findet erst Ende Januar statt. Zu diesem Zeitpunkt werden sicherlich mehr Details bekannt.

Auch die Aktionäre von GVC haben sich für den Deal ausgesprochen. Dort waren es 99,91 Prozent, welche ihre Zustimmung gegeben haben. Hierbei werden die Aktien von bwin von GVC für je 25 Pence übernommen. Weiterhin werden 0,231 neue GVC-Anteile je Aktie ausgegeben.

Es wird angenommen, dass der Deal zum 01. Februar 2016 offiziell bestätigt wird.

Plattformen werden zusammengeführt

Die beiden Firmen fusionieren. Der neue GVC-Vorstand Shay Segev war früher bei Playtech, einem Automatenspiele Unternehmen, verantwortlich. Der Wechsel der Eigentümerschaft bringt auch einen Wechsel der Mitarbeiter-Positionen mit sich. So wird Norbert Teufelsberger vom Vorstand des Wieder Wettanbieters, in den Aufsichtsrat versetzt.

Teufelsberger und auch Androsch waren jeweils mit einer kleinen Prozentzahl bei bwin beteiligt gewesen. Welche Änderungen genau auf dem bwin-Portal zu erwarten sind, wird sich erst im kommenden Jahr zeigen.

Bwin hat sich mit Partyspielen, Casino-Games und Sportwetten in den Vordergrund seiner Kunden gespielt. Die Auswahl an Fußballwetten sucht seinesgleichen. Die Aufmachung ist übersichtlich und das Unternehmen verfügt über einen guten Ruf in der Szene. Live-Wetten sind ebenso möglich. Zudem kann auf dem Portal Poker gespielt werden.

Turniere, Jackpots, Promotionen, Einzahlungsboni und vieles mehr kann bei bwin genossen werden. Zudem besteht die Möglichkeit mobil zu spielen. In wie fern sich das Programm oder Nutzungsbedingungen durch die Übernahme ändern werden, bleibt in 2016 abzuwarten.

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