Bandai Namco eröffnet VR-Spielhalle in Tokio

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Bandai Namco eröffnet VR-Spielhalle in Tokio

Martin Hill, 6. April 2016, Technik

Die virtuelle Realität (VR) kommt mit großen Schritten

Virtuelle Realität wird immer mehr zu einer greifbaren Erfahrung. Allerdings sind die Brillen noch nicht vollständig ausgereift. Die Technik wäre für daheim zudem zu teuer. Allerdings werden erste Modelle gestartet. Die Firma Bandai Namco hat in Tokio die erste VR-Spielhalle eröffnet und verbindet damit für die Besucher eine erste Erfahrung im Bereich der Virtual Reality mit der eigenen Forschung.

Es handelt sich freilich nicht um das erste Projekt dieser Art. In Utah (Amerika) hat bereits eine VR-Spielhalle ihre Pforten geöffnet. Unter den Namen „The Void“ werden dort Besucher mit einer virtuellen Spielwelt begeistert. „The Void“ soll langfristig auch nach Europa kommen.

Japan schaltet sich bei Virtual Reality ein

Dass gute und preiswerte Technik aus Japan kommen kann, haben viele Unternehmen bereits bewiesen. Im Sektor VR ist es Bandai Namco, die sich einen Namen machen. Es handelt sich um ein Traditionsunternehmen, welches sich bereits im Spielesektor hervorgetan hat. Project Cars, Dark Souls oder Tekken sind in ihrer Schmiede entstanden.

Die Fusion zwischen Namcos (Arcade-Games) und Bandai (Spielzeug) hat erst vor elf Jahren stattgefunden. Ein großes Projekt der Zukunft ist Virtual Reality. Demzufolge wird die erste Halle bereits Mitte April in Tokio eröffnen.

Was erwartet die Spieler in der „VR Zone“?

„VR Zone“ ist der Name der Arcade-Halle in der japanischen Hauptstadt. Sechs unterschiedliche Erfahrungen im Sektor VR können die Besucher machen.

„Ski Rodeo“ ist eine Variante, wo die Brille die Abfahrt einer Ski-Piste simuliert. Mit den Stöcken in der Hand wird ordentlich Fahrt aufgenommen. „Train Meister“ ist ein Zugsimulator, wo die Bahn gesteuert wird. Bei „Argyle Shif“ wird der Spieler in eine Schlacht zwischen Robotern geworfen. Man selbst steuert natürlich einen dieser Mechs. „Real Drive“ bietet ein gewöhnlicheres Erlebnis und versetzt den Spieler an das Steuer eines schnellen Sportwagens.

Eine besondere Erfahrung wird bei „Escape Ward Omega“ geboten. Der Anwender wird in ein verlassenes Krankenhaus versetzt und erlebt dort ein wahrhaft schauriges Grusel-Erlebnis. Abschließend kommt es zu einem „Höhenangst-Check“. Der Spieler befindet sich auf dem Dach eines Wolkenkratzers. Seine Aufgabe: Eine Katze retten, welche sich in schwindelerregender Höhe ans Ende einer Platte geflüchtet hat.

Ein Video stellt dar, wie realistisch die Darstellung im Bereich der Virtuellen Realität hier bereits ist. Schreiende und kreischende Probanden, die ohne Hilfe das Hochhaus „hinabgestürzt“ wären, sind zu sehen.

Die Spielhalle hat für Testzwecke zunächst nur bis zum Oktober 2016 offen. Wer teilnehmen möchte, muss sich auf der japanischen Website anmelden und nach Tokio reisen. Der Eintritt kostet ungefähr 10 Dollar. Eintritt ist erst ab 13 Jahren gestattet.

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