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Bitcoin zeigt Aufwärtstrend: Weiterhin für Casinos interessant

Christian Webber, 20. Februar 2019, Technik

Kryptowährungen wieder im Aufwind (Bildquelle)

Während Bitcoin und Co im Januar stagnierten, zeigte sich im Februar bislang ein interessanter Aufwärtstrend. Dabei war der vorläufige Tiefpunkt des Bitcoins erst im November 2018 erreicht. Doch seit Ende Januar ist ein deutlicher Anstieg zu erkennen. Allerdings beschränkt sich diese Entwicklung nicht auf eine Kryptowährung. Auch Ethereum (ETH), Bitcoin Cash oder EOS haben an den Märkten zugelegt. Doch wodurch wird die Kursentwicklung bei Bitcoin und Co überhaupt beeinflusst?

Zunächst einmal wollen wir die Bitcoin-Blase analysieren. Das enorm schnelle Wachstum hatte seinen Höhepunkt erreicht. Als Folge gab es eine Kurskorrektur. Der Chart zeigte eine deutliche Tendenz nach unten. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Kryptowährungen erwachsen geworden sind. Wenn diese im täglichen Leben mehr Verwendung finden, dann würden sicherlich auch weitere Online-Casinos das Bezahlen mit Bitcoin und Co erlauben. Einige virtuelle Spielbanken haben schon Kryptowährungen zu ihren Zahlungsmethoden hinzugefügt.

Wie hat sich Bitcoin über die vergangenen Jahre und Monate entwickelt?

Ein Rückblick auf die letzten drei Jahre zeigt einen erstaunlichen Chart. Im März des Jahres 2016 war der Bitcoin größtenteils noch unbekannt. Sein Wert lag bei knapp 376 Euro. Ein schleichender Anstieg setzte sich in Gang. Im April 2017 stand der Wert eines Bitcoins schon bei 1.125 Euro. Im Juni des gleichen Jahres waren es bereits 2.323 Euro. Und im Dezember 2017 erreichte die wohl bekannteste Kryptowährung seinen Höhepunkt. Ein virtueller Coin war zu diesem Zeitpunkt 12.255 Euro wert. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Blase so aufgebläht, dass sie einfach platzen musste. Schon zwei Monate später, im Februar 2018, lag der Kurs noch bei 7.582 Euro. Im Juni des vergangenen Jahres stand der Wert bei 5.817 Euro. Und selbst vom Oktober mit 5.590 Euro ging es noch weiter hinab, bis hin zum Dezember, wo der Wert schließlich auf 3.247 Euro zum Stehen kam.

Auch wenn wir uns nur auf das vergangene Jahr beschränken, so ist noch ein deutlicher Abwärtstrend zu erkennen. Am 26. Februar 2018 stand der Kurs schließlich noch bei 8.642 Euro. Und am 18. Februar 2019 waren es nur noch 3.350 Euro. Doch hat der Bitcoin seinen Tiefpunkt anscheinend durchschritten, wie auch die Börse der ARD berichtet. Den wohl niedrigsten Wert der vergangenen Jahre erlitt die virtuelle Währung am 10. Dezember 2018 mit einem Stand von 2.953 Euro. Vorübergehend sackte der Chart zum 28. Januar 2019 nochmals auf 3.001 Euro ab. Doch in den vergangenen Wochen hat der Kurs wieder um mehrere hundert Punkte angezogen. Entwickelt sich der Bitcoin jetzt stetig nach oben? Vielleicht sieht sich die Kryptowährung einem gesünderen Wachstum gegenüber, als dies zum Ende des Jahres 2017 der Fall war. Doch gibt es auch Ungewissheiten. Denn ohne Konkurrenz ist der Bitcoin nicht.

Höhenflug: Der Spitzenwert des Bitcoins lag bei 12.255 Euro. Anfang 2016 zahlten Käufer lediglich 376 Euro. Wer zu diesem Zeitpunkt mit 10 Coins eingestiegen ist, also 3.760 Euro investiert hätte, konnte seine Anlage mit bis zu 122.550 Euro wieder verkaufen.

Warum zeigt der Bitcoin Chart derzeit nach oben?

Erlebt der Bitcoin ein Revival? (Bildquelle)

Die Entwicklung der Vergangenheit war von einem großen Enthusiasmus geprägt. Da war eine neue Zahlungsmethode aufgekommen, die den Zahlungsvorgang im Internet revolutionieren konnte. Die Weiterentwicklung des Bitcoins konnte jedoch mit dem Aufschwung des Marktes nicht mithalten. Aktuell hat sich die Lage abgekühlt. Ein leichter Anstieg ist derzeit zu verzeichnen. Dieser beruht auf dem amerikanischen Bankhaus JP Morgan. Denn dort findet aktuell eine artverwandte Technik Anwendung. In der letzten Woche hatte die Bank bekanntgegeben, in der Zukunft auf eine eigens entwickelte Kryptowährung setzen zu wollen. Dadurch sollen Zahlungen zwischen Geschäftskunden abgewickelt werden. Diese Neuigkeit hat den Markt mit frischen Impulsen versorgt. Die neu geschaffene Währung läuft unter dem Namen JPM Coin.

Nicht nur der Bitcoin hat im vergangenen Monat zugelegt. Der Litecoin gewann mit über 40 Prozent am ehesten an Wert. Auch Ethereum legte um über 20 Prozentpunkte zu. Monero rangiert knapp darunter. Erst dann kommt der Bitcoin selber mit einem Anstieg von 10 Prozent. Zuletzt sei Ripple erwähnt, welches nur knapp oberhalb seiner Ausgangsposition im 30-Tage-Intervall anzutreffen ist. Mit insgesamt über 70 Kryptowährungen auf dem Markt, ist letztlich gar nicht sicher, welche Währung(en) sich am ehesten durchsetzen werden. Beim Kurswert steht Bitcoin deutlich vor Etherum, was sich wiederum knapp vor Bitcoin Cach bewegt. Bei der Marktkapitalisierung liegt Ripple auf dem dritten Platz, hinter Bitcoin und Ethereum.

Bank setzt auf Kryptowährung: Dass JP Morgan seine eigene Kryptowährung auf die Beine gestellt hat, setzt für den gesamten Markt ein positives Zeichen.

Bitcoin Casinos: Wo lässt sich mit der Kryptowährung bezahlen?

Wer Bitcoins sein eigen nennt, der kann diese nicht nur als Geldanlage nutzen. Die virtuelle Währung dient durchaus einem Zweck. So lässt sich damit online bezahlen – zum Beispiel das Online-Casino. DrückGlück hat beispielsweise bereits im Januar 2018 angekündigt, auf den Bitcoin für Ein- und Auszahlungen setzen zu wollen. Auch bei Wunderino ist das Zahlen mit Bitcoins, über die Zahlungsmodalität Cubid möglich. Allerdings sind die verfügbaren Bezahlmethoden nicht selten vom Standort des Kunden abhängig. Wer von Deutschland aus spielen möchte, der kann ganz andere Zahlungsweisen vorfinden, als ein Spieler aus Dänemark. Wenn sich der Aufwärtstrend weiter fortsetzt, ist durchaus anzunehmen, dass weitere Casinos Kryptowährungen zum Bezahlen anbieten.

Bitcoin zeigt Aufwärtstrend: Weiterhin für Casinos interessant 1200 1000 2019-02-20 09:07:20 Online-Casino.de

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