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Bitkom-Studie: Mobil Spielen am Smartphone liegt im Trend

Sabina Kugler, 19. August 2019, Unterhaltung

Sportwetten Tipps und Wettquoten finden (Bildquelle)

Die Anzahl von Personen, die Gaming am Smartphone betreiben, nimmt zu. Der mobile Trend nimmt einfach kein Ende. Dass die Mobilgeräte beim Zocken inzwischen häufiger zum Einsatz kommen, ist kein großes Geheimnis mehr. In diesem Fall hat der Branchenverband Bitcom eine Untersuchung geführt, welche das Spielen am Smartphone zum Gegenstand hatte. Aus unserer Perspektive sind insbesondere die Trends wichtig, welche sich auf die Online-Casinos transportieren lassen. Tatsächlich können in diesem Zusammenhang einige Rückschlüsse gezogen werden.

Wer ab und zu Bus oder Bahn fährt, sich in der Arztpraxis im Wartebereich aufhält oder zu einer Party geht, der sieht es immer wieder: Menschen die auf ihre Smartphones schauen. Doch dort werden nicht nur Nachrichten beantwortet, Wetter-Daten abgerufen und Fotos angeschaut. Die Stunde des Gaming-Smartphones hat längst geschlagen. Beeindruckende Zahlen sehen das Mobilgerät bei seiner Anhängerschaft hinsichtlich des Spielens sogar vor den extra dafür konzipierten Spielekonsolen.

85 Prozent der Smartphone Besitzer nutzen das Mobilgerät zum Gaming

Heute schon eine neue App heruntergeladen? Diese Frage ist unter Smartphone-Fans typisch. Und tatsächlich sind laut Branchenverband Bitkom bereits 85 Prozent der Smartphone-Nutzer zum mobilen Spielen übergegangen. Damit rangiert das Handy vor der Spielekonsole. Diese kommt nach der Analyse nämlich nur auf 77 Prozent. Ein zwischenzeitliches Fazit besagt also, dass Gaming sich immer weiter in den mobilen Sektor verlagert. Allerdings wird diese Bitkom-Studie nicht zum ersten Mal erhoben. Im vergangenen Jahr waren die Vorzeichen noch vertauscht. Da schafften es die Smartphones auf einen Nutzeranteil von 79 Prozent bei Games. Die Spielekonsolen waren damals noch mit 85 Prozentpunkten in Führung. War es letztes Jahr eine Überraschung, dass die Smartphones überhaupt so viel zum Zocken genutzt werden, ist die Überrundung der Konsolen noch viel überraschender.

Olaf May ist Präsidiums-Mitglied bei Bitkom. Er spricht den Trend des mobilen Spielens an. Weiterhin leitet er diesen zum Teil auf eine technische Komponente zurück. Denn heutzutage ist es viel leichter am Smartphone gemeinsam mit Freunden zu spielen. Die Konnektivität hat sich stark verbessert, was sich positiv auf das Gaming-Erlebnis auswirkt. Eben dieser Aspekt könnte eventuell für die Online-Casinos von Nutzen sein. Skill-Games werden schon länger als nächster Trend gehypt. Dabei soll das Geschick über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dementsprechend ist ein Gegenspieler eine interessante Komponente. Übertragen wir dieses Konzept noch auf das Smartphone, so hätten wir neuartige Spiele, die junge Leute ansprechen oder wo dennoch ein Geldgewinn im Fokus steht.

Tablet legt ebenfalls zu: Weitere Endgeräte wurden untersucht. Beim Tablet fällt der Anstieg von 53 auf 60 Prozent etwas kleiner aus. Notebooks sind von 78 auf 74 Prozentpunkte abgesunken. Und der klassische PC beziffert sich nur noch auf 47 Prozent.

Mobiles Spielen findet auch bei älteren Spielern Anklang

Online-Casinos sind mobil zu erreichen (Bildquelle)

Wer über 65 Jahre alt ist, der gibt inzwischen zu immerhin 13 Prozent an ein Gamer zu sein. Je jünger der Spieler, desto höher die Prozente. Über 50 Jahre sehen sich immerhin schon 25 Prozent der Nutzer regelmäßig spielen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen reden wir schon von 65 Prozentpunkten. Wer jünger als 30 Jahre alt ist, der spielt sogar zu 71 Prozent. Grundsätzlich braucht fast keine Altersgruppe mehr vollständig aus den Überlegungen der Spiele-Industrie ausgeschlossen zu werden. Alle haben sie mit Elektronik, meist auch auf mobiler Art, schon ihre Erfahrungen gesammelt. Dabei wird mit 25 Prozent die Meinung vertreten, dass Video- und Computerspiele ebenso ein Kulturgut seien, wie Musik, Bücher oder Filme.

Immer mehr Menschen spielen mobil. Und auch die Ausgaben für Gaming sind gestiegen. Knapp zwei Drittel der Spieler haben innerhalb der letzten 12 Monate Geld für ein Computer- oder Videospiel ausgegeben. 28 Prozent der Befragten gaben an, Ausgaben durch den Kauf eines Spiels getätigt zu haben. Weitere 26 Prozent sprachen im gleichen Zeitraum von Ingame-Käufen. Außerdem sind ein Viertel der Spiele mit Abos dabei. Und eine kleinere Gruppe von 14 Prozent gibt einen Betrag für eine Spiele-Flatrate aus. Besonders ist hier die Flatrate herauszustellen, welche sich immer mehr durchsetzen soll. Gaben 2018 noch 36 Prozent der Spieler an, auf solch ein Modell nach Vorbild von Netflix setzen zu wollen, sind es jetzt schon 45 Prozent. Lediglich das Angebot muss noch ausgebaut werden.

Mann spielt häufiger als Frau: Mindestens 43 Prozent der Befragten gaben über sich selber an, dass sie ab und zu spielen würden. Dabei liegen die Männer mit 45 Prozent vor den Frauen mit 41 Prozent. Eine weitere Erkenntnis der Studie ist, dass Männer und Frauen das Frauenbild in Videospielen für diskriminierend halten.

Natürlich haben die Casinos in den vergangenen Jahren ihr Angebot unlängst auf das mobile Spielen umgestellt. Der Trend am Smartphone oder Tablet dem Glücksspiel zu frönen, ist schlussendlich nicht gerade neu. Doch die Bereitschaft Geld für das Gaming in die Hand zu nehmen, ist von 2017 und 50 Prozent, auf 2019 und 64 Prozent angestiegen. Potential erkannten die Gamer in der Virtual Reality (VR). Und mit diesem Themenkomplex beschäftigen sich die Online-Casinos ebenfalls schon ausgiebig. Denn 23 Prozent der Befragten besitzen bereits eine VR-Brille. 25 Prozent haben diese Technik zumindest schon ausprobiert. Und weitere 20 Prozent planen dies.

Bitkom-Studie: Mobil Spielen am Smartphone liegt im Trend 1200 1000 2019-08-19 15:44:11 Online-Casino.de

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