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Britische Buchmacher segeln im Wind der Meinungsforscher

Dieter Maroshi, 16. November 2016, Unterhaltung

Britische Buchmacher segeln im Wind der Meinungsforscher – mit katastrophalen Folgen

Wir können uns noch gut an den absoluten Geheimtipp erinnern, der uns zum Ausgang der Befragung zum Verbleib oder zum Austritt von Great Britain aus der EU gegeben wurde – die Wetten bei britischen Buchmachern geben uns einen sicheren Indikator über das zu erwartende Ergebnis. Keine Sorge, hieß es, bei den Buchmachern steht alles auf Verbleib in der europäischen Gemeinschaft. Die Quoten und die Tendenz der abgegebenen Wetten zeigten dies ganz deutlich.

Als der Brexit kam

Und wie wir nun alle wissen, das Gegenteil, der Brexit ist von der Mehrheit gewählt worden. Die Mehrheit der Briten hat sich weder an die verbreitete Meinung der Presse, noch an die Wettquoten der Buchmacher gehalten, sondern genau das Gegenteil dessen was diese prognostizierten ist eingetreten.

Nun sollte man denken, dass Menschen, insbesondere jene die mit genügend Intelligenz ausgestattet sind, aus Fehlern lernen. Statt mit dem Mainstream zu schwimmen, wäre es angesagt nüchtern die Fakten zu analysieren und damit das Verhältnis der Wahrscheinlichkeit entsprechen vorsichtig und realitätsnah einzuschätzen.

Die Wahl von Donald Trump

Weit gefehlt! Die Wahl Donald Trumps als neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten hat nun schon wieder dieselben Protagonisten extrem alt aussehen lassen. Wie beim Brexit, hat die Mehrheit der Buchmacher, wohl verleitet durch die desaströs falsch liegenden Prognosen der Meinungsforscher und des allgemeinen Trend der veröffentlichten Meinung der Medien in den Staaten auf das falsche Pferd, pardon den falschen Kandidaten gesetzt.

Die finanziellen Folgen, sprich Einbussen der Buchmacher werden anscheinend eine blutige Spur in den Bilanzen hinterlassen.

Insgesamt sollen Tippspieler in der Branche mehr als 20 Millionen britische Pfund (mehr als 23 Millionen Euro) auf einen Wahlsieg des republikanischen Kandidaten Donald Trump gesetzt haben. Die Buchmacher Großbritanniens handelten den extrovertierten Unternehmer und Präsidentschaftskandidaten während nahezu des gesamten Wahlkampfes als Herausforderer mit nur sehr geringeren Chancen auf den Wahlsieg.

Als Ergebnis muss jetzt wohl bei den entsprechend hohen Quoten erheblich mehr ausgezahlt werden, als über die Wetten hereingekommen ist. Tendenziell wurde der Sieg Hillary Clintons mit 80% angenommen, während Donald Trump nur mit bescheidenen 20% Wahrscheinlichkeit auf den Sieg gesehen wurde.

Errare humanum est – Irren ist menschlich

Wir befinden uns in einem spannenden Kosmos für zukünftige Wetten. Faites vos jeu – Präsidentschaft in Frankreich, Italexit aus dem Euro, Schuldenerlass für Griechenland, Bundestagswahl in Deutschland…Gut zu wissen, dass nicht immer die (Spiel)Bank gewinnt.

Britische Buchmacher segeln im Wind der Meinungsforscher 1506 856 2016-12-31 09:48:24 Online-Casino.de

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