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Casino St. Gallen: Flitzer bekommen Hausverbot

Martin Hill, 7. September 2016, Unterhaltung

Roulette and piles of gambling chips on a green table in casino. Croupier collects chips using stick

Das Swiss Casino in St. Gallen hatte am letzten Samstag eine Attraktion, über das Angebot im Glücksspiel hinaus, zu bieten: Zwei Flitzer rannten nackt durch die Räumlichkeiten und haben so für einen kleinen Aufruhr gesorgt. Die Verantwortlichen handelten schnell und sprachen ein Hausverbot aus.

Trotz der Aufregung war die Aktion als harmlos zu verbuchen. Die beiden jungen Männer hatten sich umgehend für ihr Verhalten entschuldigt. Dies hat die Betreiber jedoch nicht davon abgehalten, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. So wurde es auch im Schweizer Magazin 20Minuten berichtet.

Augenzeuge berichtet: „Wie Gott sie schuf“

Nackte Tatsachen gibt es nicht nur im Fernsehen anzuschauen, sondern auch im Casino St. Gallen. Ein Augenzeuge berichtet von zwei jungen Männern, die durch das Casino liefen und zwar so, „wie Gott sie schuf“.

Dass die Aktion eigentlich sehr harmlos war und mehr einem unbedachten Streich glich, wird schnell deutlich. Denn sofort nach dem Blankziehen waren die beiden reuig und entschuldigten sich bei den Verantwortlichen.

Aber wie kam es zu der Idee sich auszuziehen? Am vergangenen Samstag wurde im Casino gespielt. Dabei ist auch Alkohol geflossen – schon immer ein schlechter Berater. Ein Gewinn am Roulette-Tisch und eine Wette haben das bekannte Szenario in Gang gesetzt. Der Weg zur Herrentoilette, wo sich die beiden Herren entkleideten, war nicht weit. Die beiden übrigen Mitglieder der Vierergruppe haben sich um die Kleidung gekümmert.

Der Weg im Adamskostüm erfolgte quer durch das Casino-Gelände und schlussendlich nach draußen. Die Entschuldigung erfolgte später, dann natürlich wieder angekleidet. Auf eine aktive Belästigung wurde verzichtet. Aggressionen waren nicht zu vermelden. Demzufolge wurde auch die Polizei nicht gerufen. Die beiden Männer bekamen selbstredend Hausverbot erteilt.

Flitzer: Woher stammt dieser Trend eigentlich?

Die Namensgebung „Flitzer“ hat ihren Ursprung in der schnellen Bewegung. Damit ist nicht zwingend die Fortbewegung an sich gemeint, sondern vielmehr das Davonlaufen von den Sicherheitskräften. Denn das „Flitzen“ hat seinen Ursprung im Sport.

Der erste Flitzer oder zumindest diejenige Person, welche das Flitzen bekannt machte, war im Spiel England gegen Frankreich auf den Platz gelaufen. Die Sportart war jedoch nicht Fußball, sondern Rugby. Geflitzt war der Australier Michael O‘Brien. Seit den 90er Jahren wird in Amerika häufiger geflitzt. Eine Art Tradition wurde hierbei an der Universität von Michigan begründet. Studenten liefen dort bis 2001 nackt um den Campus, bis Behörden hier eingeschritten sind.

Auch im Fußball kommen Flitzer immer wieder vor. Im März 2015 war das Länderspiel zwischen Deutschland und Georgien in Tiflis betroffen, wo gleich mehrere Personen auf das Spielfeld liefen.

Bildquelle: Fotolia/nazarovsergey (Bild-ID: #105463346)

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