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Casinoverband erfreut über Einigung beim Thema GlüStV

Dieter Maroshi, 29. Oktober 2016, Recht & Gesetze

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In der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) der Länder in Warnemünde wurde eine Einigung erzielt: Online Casinos sollen auf Grundlage der Erfahrungskompetenz anderer Länder Europas erfolgen. Diese Entscheidung stimmt den Deutschen Online Casinoverband (DOCV) positiv. Andere Casinoverbände freuen sich ebenfalls über diesen Entschluss.

Auf der Jahreskonferenz stand das Glücksspiel weit oben auf der Tagesordnung. Über einen langen Zeitraum gab es Differenzen bei der Entscheidung zur Überarbeitung oder Neufassung des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV). Der bisherige Entschluss ist mehr als Strategie zu verstehen. Konkrete Ziele können noch nicht formuliert werden. Dennoch ein erster Schritt in die richtige Richtung, wie auch der DOCV meint und sich sogleich als kompetenter Gesprächspartner aus der Branche anbietet.

Glücksspielstaatsvertrag: Ministerpräsidenten einigen sich auf ein Vorgehen

Seit Jahren ist der GlüStV eine Baustelle. Von der EU auseinandergenommen, steht schon seit Monaten fest, dass Änderungen vorgenommen werden müssen. Die Ministerpräsidenten der Länder konnten sich zunächst nicht auf eine Strategie einigen. Dies betrifft die Lizenzen für Sportwetten-Anbieter ebenso, wie die grundsätzliche Regulierung der Online-Casinos.

Mit der kürzlich stattgefundenen Konferenz der Ministerpräsidenten hat sich ein Wandel vollzogen. Die Marschroute wurde geklärt: Zunächst wird der Markt in Europa sondiert. Wie handhaben andere Länder das sensible Thema Glücksspiel rechtlich und natürlich auch in der Umsetzung. Ein Blick auf Nationen, wo die EU nicht regulierend eingeschritten ist, scheint naheliegend.

Der DOCV hat kurz nach seiner Gründung bereits für moderne Regeln plädiert. Mit der Erfahrung von in Deutschland aktiven Glücksspielunternehmen, wie Tipico, bet-at-home, William Hill und Mr. Green, ist im Verband geballte Fachkompetenz zu finden. Es wird darauf verwiesen, dass die regulatorische Lücke und die damit einhergehende Rechtsunsicherheit nicht nur dem Markt und der Politik, sondern auch den seriösen Anbietern und nicht zuletzt den Verbrauchern schaden.

Casinoverband möchte sich gerne einbringen

Der DOCV sprach in Form vom Präsidenten Dirk Quermann von einem „wichtigen Schritt“ zu einer Lösung, die EU-konform ist. „Qualitative Kriterien“ ruft Quermann in Bezug auf die Regulierung aus. Er möchte die Kunden auf seriöse Anbieter verteilt wissen und so den schwarzen Schafen den Wind aus den Segeln nehmen. Es wurde schon herausgestellt, dass der DOCV sich gerne konstruktiv einbringen würde.

Natürlich obliegt es der Politik sich des Wissens der Mitglieder des DOCV zu bedienen. Da viele Casino-Anbieter europaweit agieren, liegen Erfahrungswerte aus diesen Ländern vor. In Kombination mit der Kenntnis des Marktes und des technischen Verständnisses, würde eine Zusammenarbeit mit der Politik Sinn ergeben. Quermann hat seinen Verband für „einen offenen Dialog“ angeboten.

Bildquelle: DOCV

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