Europa: Gemeinsam gegen illegales Glücksspiel

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Europa: Gemeinsam gegen illegales Glücksspiel

Illegales Glücksspiel ist ein europaweites Problem. Dementsprechend sollen gemeinsame Regeln geschaffen werden, nach denen in der EU verfahren wird. 20 von 28 Mitgliedsstaaten haben sich mit diesem Vorschlag anfreunden können.

Bislang ist aber noch kein Gesetz verabschiedet worden. Die Einigung besagt lediglich, dass gemeinsam nach einer Möglichkeit gesucht wird, illegales Glücksspiel zu unterbinden, beziehungsweise die Online-Variante zu regulieren.

Kommen die EU-Mitgliedsstaaten auf einen gemeinsamen Nenner?

Beim Versuch einer gemeinsamen Regulierung können die unterschiedlichen Ansichten der Nationen zu einem großen Hindernis werden. Die Bundesrepublik Deutschland ist Online-Sportwetten gegenüber liberal eingestellt. Weiteres Glücksspiel soll jedoch nicht offiziell legalisiert werden. In Dänemark wird den Casino-Spielen gegenüber offener agiert.

Poker nimmt wiederum eine Sonderrolle ein. In Spanien, Italien und Frankreich gibt es für die Mischung aus Sport und Glücksspiel eigene Märkte. Während sich zahlreiche Länder aktuell mit der Glücksspiel Problematik beschäftigen und versuchen eine Lösung zu finden, haben andere Länder sich noch gar nicht damit befasst.

Umso wichtiger scheint eine zentralisierte Organisation, welche Regularien innerhalb der EU für Online-Glücksspiel festlegt. Denn über das Internet können Spieler auf die Angebote von Glücksspiel-Seiten aller Länder zugreifen, sofern keine Sperren verhängt worden sind.

Eines der wichtigsten Ziele der EU soll der Verbraucherschutz sein. Vermutlich sind aktuell bereits sieben Millionen Einwohner der Europäischen Union regelmäßige Spieler. Im erweiterten Kreis soll auch gegen die organisierte Kriminalität und Geldwäsche vorgegangen werden. In diesem Sinne werden auch die Sportwetten im Verbund mit Spielmanipulationen untersucht werden.

Positive Resonanz für zentrale Glücksspiel-Regelung

Die Abmachung ein zentrales Organ einzufügen, um sich mit dem Glücksspiel der EU zu beschäftigen ist, laut European Gaming and Betting Association (EGBA) ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wichtig sei hierbei auch die seriösen Anbieter von den illegalen Homepages zu trennen. Spieler, die Geld auf ein Konto einzahlen, sollen darüber in ihrem Sinne verfügen können.

Die Vereinbarung gemeinsam an einer Regelung zu arbeiten ist der Verdienst unterschiedlicher Aufsichtsbehörden, die sich für eine europaweite Lösung stark gemacht haben. Dementsprechend hatten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Freihandelszone getroffen und ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

Auf der entsprechenden Seite wird auf Englisch erklärt, warum Europa eine solche Vereinbarung benötigt und was diese bringt. Es wird auf Herausforderungen eingegangen, die nicht nur regulatorischer Natur sind. Auch die Technik und das Sozialverhalten muss hinterfragt werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf das grenzüberschreitende Online-Glücksspiel gelegt.

Durch den Austausch mit anderen Nationen und mit einer gemeinsamen Planung soll ein umsetzbares Abkommen ausgearbeitet werden.

Europa: Gemeinsam gegen illegales Glücksspiel 300 200 2016-09-23 17:30:23 Online-Casino.de

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