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Griechen wollen Finanzen mit Glücksspiel sanieren

Martin Hill, 3. August 2016, Wirtschaft

Griechenland hat kürzlich die Börse wiedereröffnet. Sie ist wie erwartet gefallen. Um 23 Prozent ging es für die Kurse bergab. Derweil fordert die Regierung weitere 24 Milliarden Euro aus dem Hilfspaket der EU. Deutschland ist größter Geldgeber und steht somit immer im Fokus. Aber wie können die Griechen ihre Wirtschaft wieder in Schwung bringen?

Eine Möglichkeit führt über das Glücksspiel. Die Steuereinnahmen durch das Spielen sind nicht zu verachten und liegen weit im dreistelligen Millionenbetrag. Hier liegt weiteres Kapital brach, welches ausgeschöpft werden könnte. Nicht zum ersten Mal wäre ein Glücksspiel damit die Rettung für die Griechen.

Blick in die Vergangenheit: Griechenlands Glücksspiel-Deal

Zu Beginn des Jahres 2013 haben die Griechen ihren Anteil an einem Lotterie- und Glücksspielanbieter veräußert. Die Regierung hielt 33 Prozent. Es handelte sich hierbei um den Anbieter Emma Delta. Verkauft wurde das Paket an OPAP, ein Konsortium unter der tschechisch-griechischer Führung.

Mit diesem Schritt, der zugegebenermaßen aus der Not geboren war, wurden 650 Millionen Euro in die Kassen gespült. Es gab aber auch harsche Kritik, welches insbesondere von der Partei Syriza ausgesprochen wurde. Denn die Steuern, welche durch den Anteil reingespült wurden, waren nicht zu verachten.

Wachsende Glücksspiel-Branche als Retter in 2015?

Erneut sehen die Finanzen Griechenlands sehr schlecht aus und wieder könnte das Heil im Glücksspiel gesucht werden. Denn die Branche boomt. Es gab im vergangenen Jahr ein Wachstum von 9 Prozent. Die gesamten Einnahmen liegen derzeit bei 5,9 Milliarden, was dem Staat Steuern in Höhe von 525 Millionen Euro einbringt.

Online-Glücksspiel, in Form von Casino-Spielen, Pokern und weiteren Gaming-Möglichkeiten, werden von der Partei Syriza als wichtiger Bestandteil der Wirtschaft gesehen. Bereits im Mai wurden Lizenzen an neue Anbieter vergeben. Es kostete drei Millionen Euro, fünf Jahre lang eine Domain zum Thema Glücksspiel zu betreiben. Es handelt sich hierbei um einen Eckpfeiler, der die maroden Finanzen Griechenlands stützen soll.

Warum die Griechen wieder mehr spielen!

Griechenland ist finanziell schlecht aufgestellt. Dies trifft nicht nur auf den Staat, sondern auch auf die Bürger des Landes zu. Die reichen Griechen verlassen größtenteils das Land. Dennoch suchen viele Einwohner den Weg an die Spieltische, zu den Lottoständen und weiteren Möglichkeiten Geld zu gewinnen.

Für die Griechen handelt es sich um einen Hoffnungsschimmer. Finanzieller Spielraum, der auf andere Art derzeit verwehrt bleibt, kann mit etwas Glück beim Spiel erlangt werden. Der Staat freut sich hierbei über weitere Steuereinnahmen, um seine Staatsfinanzen ein wenig aufzubessern.

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