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Las Vegas: Was macht die Wasserpolizei?

Martin Hill, 16. September 2015, Unterhaltung

Las Vegas gehört zu den trockensten Städten von Amerika. Die Sonne brennt nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf die Metropole nieder. Während sich Urlauber über das schöne Wetter freuen, nagt die Hitze an den Wasservorräten der Casino-Stadt. Es ist eine Zeit angebrochen, wo Sparsamkeit erwartet wird.

Aber wie kann Wassersparen durchgesetzt werden? In Las Vegas sind Wasserpolizisten unterwegs, welche den Verbrauch überprüfen. Diese Sondereinheit soll Verschwendung aufdecken und eliminieren.

Las Vegas von historischer Trockenheit geplagt

Las Vegas liegt im Bundesstaat Nevada. Seit nunmehr zehn Jahren ist Trockenheit ein großes Problem. Dies geht auch aus Angaben der örtlichen Wasserbehörde hervor. 446 Liter werden dort täglich verbraucht. Damit hat Vegas den Verbrauch über die vergangenen zehn Jahre sogar um ungefähr 33 Prozent reduziert. Diese Einsparung scheint aber nicht auszureichen.

Zum Vergleich sei noch der Durchschnittswert von Deutschland, mit 120 Litern je Tag und Bürger, genannt. Die Bevölkerung wächst weiter an. Derzeit leben zwei Millionen Menschen in der Metropole. Jede Person verbraucht Wasser im Haushalt. Dies gilt für die Gäste im Hotel ebenso, wie für die Casinos vor Ort.

Während die sanitären Einrichtungen, die Waschbecken und Co weiterhin betrieben werden sollen wie gewohnt, soll außerhalb noch mehr gespart werden. Die Einrichtungen innerhalb recyceln das Wasser bereits und schießen mehr als 50 Prozent erneut durch die Leitungen.

Wassercops auf Streife

Die natürlich vorhandenen Ressourcen reichen nicht aus, um die Stadt zu versorgen. In der Wüste siedelten sich die Menschen damals an den Quellen an. Heute kommt 90 Prozent des Wassers aus dem Colorado River. Die anhaltende Hitze, die steigenden Menschenmassen und die vielen Besucher stellen die Stadt, welche für seine Casino Atmosphäre bekannt ist, vor eine harte Probe.

In den Gaststätten vor Ort wird nur noch Wasser auf Bestellung zur Verfügung gestellt. Rasenflächen wurden Sträucher ersetzt, weil diese kaum Wasser benötigen. Selbst die aus Las Vegas bekannten Fontänen werden recycelt.

Der erhöhte Wasserverbrauch kommt hauptsächlich durch die Bewässerung der Landschaft zustande. Hier ist der Wassercop aktiv. Er schaut nach Rinnsalen in Wohngegenden und nach Pfützen, wo alles trocken sein sollte. Der Wasserpolizist ist eine Unterstützung für die Behörden im Kampf um die Wasservorräte.

Verboten ist beispielsweise das Anschalten der Berieselungsanlage in der Mittagssonne. Zu diesem Zeitpunkt verdunstet die Flüssigkeit, bevor die Kanalisation erreicht werden kann. Die Wasserpolizisten haben in den abgelaufenen Jahren gut 50.000 Bußgelder verteilt und damit 1,3 Millionen Dollar für die Stadt eingenommen. Die meisten Verstöße geschehen aus Unwissenheit.

Las Vegas: Was macht die Wasserpolizei? 300 200 2016-09-23 17:16:30 Online-Casino.de

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