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Novomatic und Gauselmann stellen auf der ICE in London aus

Ralf Schneider, 8. Februar 2019, Unterhaltung

Die Merkur-Sonne: Das Firmenlogo der Gauselmann-Gruppe (Bildquelle)

Zwei Konzerne mit klangvollem Namen in der Glücksspielszene: Novomatic und Gauselmann. Natürlich lassen es sich diese beiden Unternehmen nicht nehmen, beim B2B Gaming Event in London aufzutreten. Gemeint ist die weltgrößte Messe der Glücksspiel-Industrie ICE. 33.000 Teilnehmer aus 150 Ländern waren schon im Jahr 2018 vertreten. 70 Prozent der Besucher gaben an, gerne wiederkommen zu wollen. Da ist es kein Wunder, dass die großen Marken im Glücksspiel dort mit ihren Produkten und neuen Errungenschaften auftreten.

Trotz der vielen Aussteller sollen bei uns das deutsche Unternehmen Gauselmann und die Österreicher von Novomatic im Fokus stehen. Die Messe dauerte vom 5. bis 7. Februar 2019 an. In diesem Zeitraum waren auch Paul Gauselmann als Firmengründer und Harald Neumann als CEO für ihre jeweiligen Firmen vor Ort. Zumindest hinsichtlich der Ausstellungsfläche haben die Österreicher von Novomatic mit 5.000 Quadratmetern einen gehörigen Vorsprung vor Gauselmann mit 2.000 Quadratmetern.

Gauselmann auf der ICE in London: Acht Tochterunternehmen präsentieren ihre Leistungen

„Ich freue mich, dass wir so viele Besucherinnen und Besucher auf unserem Messestand begrüßen durften. Das überwältigende Feedback der Kundinnen und Kunden aus aller Welt zeigt, dass die Gauselmann Gruppe mit ihrem vielfältigen Angebot, von der Spielstätte über die Sportwette bis hin zum Cash-Handling, sowohl national als auch international bestens aufgestellt ist“, so Vorstand Jürgen Stühmeyer vom Merkur Vertrieb. Viele neue Spiele und Gerätegehäuse wurden vorgestellt. Multigamer und das Feature BANK SAFE sind unter den Neuheiten hervorzuheben. International wird das Unternehmen unter dem Markennamen Merkur Gaming vertrieben. Im Sunmaker Casino gibt es die Merkur Spiele zu spielen. Auch von dieser Sparte gab es neue Games und Gehäuse zu sehen. Insgesamt kam eine Menge von mehr als 140 Spielen für Single- und Multispieler zusammen. „Electronic Tables Games“ waren erstmals in diesem Jahr auszuprobieren. Diese Errungenschaft kam dank einer Partnerschaft mit Spintec Gaming Technology zustande. Das klassische Design ist jedoch erhalten geblieben.

Athanasios Isaakidis trifft als Chief Executive International und in seiner Zuständigkeit für Merkur Gaming, folgendes Fazit: „Die ICE London ist eine der wichtigsten Shows für die internationale Glücksspielbranche und damit ein tolles Schaufenster für Merkur Gaming und die gesamte Gauselmann Gruppe. Unser Stand war in diesem Jahr größer als je zuvor und die vergangenen drei Tage haben gezeigt, dass wir mit unserer großen und vielseitigen Produktauswahl weltweit Standards setzen.“ Um die Riege der Tochterunternehmen von Gauselmann komplett zu machen, waren auch folgende Unternehmen mit Ständen auf der Fläche der Gruppe vertreten: Cashpoint und XTiP hinsichtlich der Sportwetten, Blueprint Gaming (Entwickler), Edict Egaming (Plattforrm), EPG (Zahlungsdienstleistung), sowie GeWeTe (Cash-Handling). Eine Übersicht zu den Merkur Spielen haben wir bereits vorbereitet.

Zahlen zur Gauselmann Gruppe: Im Jahr 2017 wurden 2,926 Millionen Euro umgesetzt. 12.480 Mitarbeiter sind für den Konzern tätig. Davon arbeitet die Mehrheit von 7.225 im Inland. Auch waren 220 Auszubildende im Unternehmen in der Lehre.

Novomatic auf der ICE in London: Umsatzanstieg auf über 5 Milliarden Euro

Bildquelle: Novomatic Gruppe

Die Österreicher aus dem Hause Novomatic haben nicht nur eine größere Fläche auf der Messe belegt, sie überflügeln die Gauselmann Gruppe auch bei der Anzahl der Mitarbeiter (30.400) und beim Umsatz (5 Milliarden). Gemeinsam mit 20 Tochterunternehmen war der Konzern in London vor Ort. Neben zahlreichen Neuentwicklungen bei den Spielen, ist auch hochmodernes Casino-Inventar vorgestellt worden. Systemlösungen und Neuheiten hinsichtlich des Cash Managements standen ebenso zur Schau. Produkte für Arcade-Spiele und Sportwetten, das Online-Gaming, Social Gaming und die mobile Umsetzung standen auf der Agenda. Der Aufbau war logistisch sicherlich nicht einfach zu bewerkstelligen. Immerhin kam das Equipment in zwölf LKWs angefahren. Neben 350 Gaming Terminals wurden ein sechs Kilometer langes Kupferkabel und zwei Kilometer an Glasfaser verlegt. Hinzu kam eine 160 Quadratmeter große LED-Wand. Harald Neumann als Vorstandsvorsitzender der Novomatic AG berichtet, dass damit „alle Branchensegmente“ abgedeckt sind.

Für das Geschäftsjahr 2018 wird ein addierter Umsatz in Höhe von 5 Milliarden Euro erwartet. Die Mitarbeiterzahl ist auf einem ähnlichen Niveau geblieben. Von den über 30.000 Personen, die für Novomatic arbeiten, sind jedoch nur 3.200 in Österreich tätig. Zudem macht der Konzern keinen Hehl daraus, dass der Fokus derzeit auf den Sportwetten liegt. Mit XTiP und Cashpoint sind zwei starke Marken an Bord. Diese sollen sich in Europa weiter etablieren. Außerdem möchte Novomatic von der Öffnung des Marktes in Amerika profitieren, sofern es dazu kommt. Das Spielen an mobilen Endgeräten ohne Unterbrechung stand ebenfalls auf der Agenda. Biometrische Daten sollen künftig den Komfort der Spieler erhöhen und gleichzeitig deren Schutz erhöhen. Damit zählt das Unternehmen zu den ersten Marken weltweit, welche Zahlungs- und Zugangssysteme auf Basis biometrischer Daten ermöglicht. Natürlich lassen sich auch die Novoline Spiele bei uns einsehen.

Novomatic möchte Akquise reduzieren: An dem nötigen Kleingeld für weitere Akquisitionen fehlt es dem Konzern nicht. Allerdings haben sich einige der Beteiligungen nicht wie gewünscht entwickelt. Daher steht für das Geschäftsjahr 2019 die Konsolidierung auf dem Plan. Tatsächlich wurden allein in den letzten drei Jahren über 100 Firmen übernommen. Dies hat das Unternehmen eine Summe von 1,5 Milliarden Euro gekostet.

Novomatic und Gauselmann stellen auf der ICE in London aus 1200 1000 2019-02-08 10:29:02 Online-Casino.de

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