Poker-Roboter: Min mischt die Karten

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Poker-Roboter: Min mischt die Karten

Christian Webber, 16. Dezember 2015, Technik

Wie wichtig ist das Verhalten des Croupiers beim Poker? Er gibt die Karten aus und ist in diesem Sinne auch für die Einhaltung der Regeln zuständig. Diese Aufgabe könnte in naher Zukunft in den meisten Casinos vollautomatisch durchgeführt werden. Diesbezüglich ist in Macau ein Modellprojekt angelaufen.

Min ist der erste Roboter-Dealer der Welt. Asiatische Züge, braune Haare und eine Traumfigur mit den Maßen 90, 60 und 90 kann sich vorweisen. Wichtiger als ihr Aussehen ist jedoch ihre Fähigkeit. Sie kann die Karten den Regeln entsprechend ausgeben und macht dabei immer ein freundliches Gesicht.

Vorteile des Roboter-Dealers für die Casinos

Es ist eine simple Einnahmen/Ausgaben Rechnung. Das Casino nimmt durch seine Spiele Geld ein. Ausgaben fallen für Renovierungen, neue Spiele und natürlich für das Personal an. Hier könnte mit einem Roboter hinter der Theke natürlich kräftig gespart werden. Nach einer einmaligen Anschaffung fallen die Personalkosten für die Poker-Dealer weg.

Gerade zu Beginn würde sich ein weiterer Vorzug ergeben. Denn die Roboter-Technologie ist noch brandneu. Es wäre ein Argument für viele Spieler ein echtes Casino aufzusuchen. Die Tatsache, dass eine hübsche Roboter-Dame die Karten ausgibt könnte auch für das Marketing einen positiven Effekt haben.

Welche Vorteile bietet Min den Spielern?

Zunächst ist natürlich wichtig, dass den Spielern durch die neue Technik keine Nachteile entstehen. Ist das Konzept ausgereift, so sollten Fehler beim Ausgeben der Karten auszuschließen sein. Der Gesichtsausdruck ist wandelbar, wird sich aber nicht je nach Spieler oder Karte unterscheiden. Eine Gleichbehandlung der Personen vor dem Kartentisch wird damit gewährleistet.

Zudem soll der Roboter auch andere Kartenspiele, wie Black Jack, erlernen können. Paradise Entertainment Ltd. ist der Hersteller. Hier wird schon auf die Weiterentwicklung geblickt. Denn Min, so heißt der Roboter, soll in Zukunft nicht nur das Sprechen unterschiedlicher Sprachen erlernen, sondern die Besucher sogar anhand ihres Gesichts erkennen und begrüßen können.

Führt Mins Weg von Macau nach Amerika?

In Macau hatte Min ihre Feuertaufe bereits. Der Roboter-Dealer könnte sehr schnell nach Amerika exportiert werden. Denn während die Kosten fürs Personal in Macau überschaubar sind, so könnte in den USA im großen Stil gespart werden. Gerade die angeschlagene Casino-Branche könnte von dieser Methode profitieren.

In Amerika werden teilweise Menschen als Dealer nicht erlaubt. Somit ist die Lösung aus dem Bereich der Robotik sehr gefragt. Was die Kosten für den Roboter-Dealer Min betrifft, so hüllen sich die Hersteller noch in Schweigen. Auf Dauer würden die eingesparten Personalkosten die Ausgaben aber mindern.

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