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Prävention: Bewahrt Glücksspiel vor Demenz?

Martin Hill, 29. Dezember 2015, Unterhaltung

Krebs und Alzheimer sind wohl die am meisten gefürchteten Krankheiten. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Ärzte bei beiden Diagnosen oftmals nur begrenzte Möglichkeiten haben. Alzheimer stellt eine besondere Form der Bedrohung dar.

Betroffene fürchten die Kontrolle zu verlieren und zur Last für Angehörige zu werden. Die Krankenkasse DAK-Gesundheit hat festgestellt, dass insbesondere Menschen über 60 Jahren in Deutschland die Demenz fürchten. In Amerika wurde in einer Tagesstätte für Senioren die These aufgestellt, dass Glücksspiel vor Alzheimer schützen kann.

Schärft Gaming die Gehirnaktivität?

Diese These wurde in der Tagesstätte „Las Vegas“ in Yokohama aufgestellt. Diese wurde nach der ewigen Stadt Las Vegas benannt. Dort, wie in unzähligen anderen Orten, spielen Rentner an den Automatenspielen. Aber auch Majong und Baccarat sind überaus beliebt. Für die älteren Menschen ist es ein netter Zeitvertreib.

Vielleicht sogar ein Zeitvertreib, der die Angst vor Demenz dezimieren kann? Im Seniorenzentrum wurden die Automaten gezielt aufgestellt, um Alzheimer zu hemmen. Dies geht auch auf die Aussage von Kaour Mori als Präsident des Japan Elderly Care Services zurück: „Wir glauben daran, dass ein Casino die Gehirnaktivität stimuliert und der Entwicklung von Demenz entgegenwirkt oder sie sogar verhindern kann.“

Diverse Forscher haben diesen Aspekt ebenfalls untersucht. Die These, dass Glücksspiel das Gehirn stimuliert und somit im positiven Sinne auf deren Funktion einwirkt, ist nicht neu. In der Tokyo University of Science wurden ältere Menschen dahingehend untersucht. Das Ergebnis war eine gesteigerte Aktivität der Scheitel- und Stirnlappen beim Zocken.

Meinung der Probanden und Experten

Die Bewohner des Seniorenzentrums nehmen das Casino-Ambiente dankend an. Sie selber sind der Auffassung, dass das Spielen ihr Gehirn in Aktion hält. Weiterhin führen die Spieler an, dass eine neue Verbundenheit mit anderen Bewohnern entstanden ist, die so vorher nicht existent war. Es wird wieder mehr gesprochen, wo frühere Tage depressiv und allein verbracht worden sind.

Es gibt jedoch auch Kritik an diesem Modell. Experten warnen vor den Auswirkungen auf ältere Mitmenschen. Denn diese sollen für das Spielen und die daraus möglicherweise entstehende Sucht besonders anfällig sein. Rentner sind die Gruppe an Spielsüchtigen, die in den Vereinigten Staaten am schnellsten zunehmen. Zudem ist ungefähr jeder zweite Spieler in den USA über 50 Jahre alt.

Nicht selten bekommen ältere Menschen daher finanzielle Probleme. Die Thesen bezüglich der Alzheimer-Bekämpfung konnten noch nicht wissenschaftlich bestätigt werden. Es gibt bislang lediglich Indizien. Um die Gehirnaktivität zu stimulieren könnten in Altersheimen natürlich auch Spiele ohne Geldeinsatz ausgewählt werden.

Prävention: Bewahrt Glücksspiel vor Demenz? 300 200 2016-09-23 17:34:37 Online-Casino.de

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