Sponsorensuche: RB Leipzig und Financial Fairplay

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Sponsorensuche: RB Leipzig und Financial Fairplay

Martin Hill, 25. August 2016, Wirtschaft

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Es ist eine Leidensgeschichte zwischen den Fans des Fußballs und den Einzug der Mannschaft RB Leipzig in die 1. Bundesliga. Dem Konzern wird vorgeworfen aus dem Boden gestampft und von nur einem Mann geführt zu sein. Gemeint ist hier Mateschitz, der Macher hinter der Marke Red Bull. Der reichste Österreicher hat nicht nur in Deutschland, sondern mit Salzburg auch in Österreich, unlängst Einzug in den Profifußball gefunden.

Bei Leipzig sollen jedoch keine halben Sachen gemacht werden. Der sportliche Erfolg kam schnell. Jetzt ist es Zeit sich gefestigter zu präsentieren. Um auch zukünftig die Regularien der UEFA zu erfüllen, sollen Sponsoren gesucht werden. Darunter sind wohl auch mehrere Konzerne aus der Sportwetten-Branche, welche Interesse bekundet haben.

RB Leipzig macht immer Alles falsch

Zunächst wird dem Verein vorgeworfen, nur von einem Mann abhängig zu sein. Dieses Thema wird in der Fußballwelt lange und unerbittlich ausgeschlachtet. Jetzt sollen weitere Sponsoren ins Boot geholt werden und der Club bekommt schon wieder Keile. Ist nicht schon genug Geld da? Nur um das Financial Fairplay zu umgehen? Wieder wird Kritik laut.

RB Leipzigs Siegeszug und der Sturm in das Oberhaus ist schon länger auch ein Kampf um das eigene Image. Der Verein setzt vornehmlich auf junge Spieler, bildet diese auch aus und bringt endlich wieder Bundesligafußball in den Osten. Sponsoren aus eben diesem Osten wären folglich schön gewesen, aber RB hat andere Pläne.

Welche Sponsoren kommen für RB in Frage?

Fitness First gehört zu den Partnern. Sicherlich nicht abwegig bei einem Fußballverein. Aber auch VW, Ur-Krostitzer und Nike sind bereits involviert. Nicht zuletzt bringt sich auch der Sportwetten-Anbieter Tipico (auch Casino Spiele werden geboten) ins Spiel. Die Marke, die unter anderem beim FC Bayern München wirbt und in Deutschland sehr populär ist, ist ebenfalls ein thematisch stimmiger Partner.

Aber auch Media Markt und als einziges Unternehmen der Region, die „Leipziger Gruppe“ – ein Regionalversorger – gehören zum Kandidatenkreis. Der Hintergrund hinter den Verhandlungen ist aber auch in den UEFA Regularien zu finden. Dort heißt es, dass Mannschaften die international spielen wollen, mehr als einen Geldgeber vorweisen müssen.

Beim Financial Fairplay müssen sich Vereine zum größten Teil durch eigene Einnahmen finanzieren. Dies ist ein Argument gegen den derzeit einigen Werbeträger Red Bull. VW ist schon seit 2014 dabei und hatte hierbei immer die langfristige Planung im Sinn. Gerd Voss, bei VW für das Sponsoring zuständig, hat immer an den Aufstieg geglaubt. Für das Sponsoring ist der Club generell attraktiv, da es sich um die einzige „Werbefläche“ in den neuen Bundesländern handelt, die in der Bundesliga zu finden ist.

Bildquelle: Fotolia/anderssehen (Bild-ID: #18837804)

Sponsorensuche: RB Leipzig und Financial Fairplay 900 601 2016-09-06 16:51:30 Online-Casino.de

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