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Startet der Bitcoin 2021 in sein erfolgreichstes Jahr?

Ralf Schneider, 16. Dezember 2020, Wirtschaft

Bitcoin überflügelte 2017 den Gold-Kurs (Bildquelle)

Am Bitcoin scheiden sich jetzt schon seit Jahren die Geister. Einerseits scheint der Weg zu einer bargeldlosen Gesellschaft kaum aufzuhalten. Andererseits wollen viele Bürger ihre Währung lieber zum Anfassen haben. Doch haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass der Bitcoin und auch andere Kryptowährungen in immer mehr Branchen fußfassen. Tatsächlich gibt es bereits einige Online-Casinos, die den Bitcoin und andere virtuelle Zahlungsmethoden akzeptieren. Erst kürzlich hätte der Bitcoin fast seinen Rekord im Kurs aus 2017 eingestellt. Demzufolge sieht die Prognose für das anstehende Jahr 2021 rosig aus. Und dafür gibt es sogar konkrete Anzeichen.

Bricht jetzt endgültig die Zeitrechnung des Bitcoin an? Tatsächlich ist die Kryptowährung längst in der Gesellschaft angekommen. Wurde der erste Bitcoin noch mit einem Wert von 0,0656 US-Dollar errechnet – auf Basis des Minings – steht der Kurs heute bei über 15.000 Punkten. Doch ging es nicht immer nur steil bergauf. Nach seinem rasanten Aufstieg musste die wohl bekannteste Kryptowährung der Welt auch schon die eine oder andere Talfahrt in Kauf nehmen. Doch am Ende ging es immer wieder nach oben. Ins Jahr 2021 scheint die virtuelle Währung mit einer guten Ralley zu starten. Was spricht für einen weiteren Wertzuwachs beim Bitcoin?

Der Bitcoin fasst bei seriösen Banken Fuß

Eine spanische Bank fungiert hier als Vorreiter. Gemeint ist die BBVA. Denn dieses Geldinstitut will mit seiner Zweigstelle in der Schweiz in den Bitcoin-Handel einsteigen. Eigenen Angaben zufolge ist die Bank schon seit fünf Jahren dabei, den Nutzen der Blockchain-Technik für die internationale Zahlungsabwicklung zu erforschen. Dies geht ebenso aus einem entsprechenden Bericht der FAZ hervor. Die Leiterin für Kundenlösungen bei der BBVA, Alicia Pertusa, versucht diesen Schritt zu erklären: „Digitale Vermögenswerte haben ein enormes Potential.“ Weiterhin ist vom „richtigen Zeitpunkt“ die Sprache. Dabei geht es vorerst nur um Überweisungen und um die Konto-Verwaltung mit Bitcoin. Allerdings soll es keinesfalls nur bei einer Krytpowährung bleiben. Mit Ripple, Ethereum und Co steht inzwischen eine sehr große Palette an virtuellen Zahlungsmethoden bereit. Was die BBVA von sich aus jedoch ausschließt, ist eine Beratung zur Krypto- und Blockchain-Thematik.

Doch warum startet eine spanische Bank dieses Projekt ausgerechnet in der Schweiz? Die Begründung ist naheliegend. Schweizer Unternehmen sind der Technologie gegenüber aufgeschlossen und haben häufig schon Erfahrungen gesammelt. Denn vor Ort vermittelt die Privatbank Julius Bär gemeinsam mit der Seba-Bank schon Kryptowährungen. Die BBVA soll zeitgleich an der Entwicklung einer rein digitalen Zahlungsmethode namens „Euro Digital“ beteiligt sein. Generell ist der Handel mit Kryptowährungen schon seit Anfang dieses Jahres gestattet. Auch das französische Geldinstitut BNP Paribas sammelt seit Oktober Erfahrungen mit Bitcoin und Co. Gerüchte mehren sich, dass auch in Großbritannien erste Projekte diesbezüglich ins Rollen kommen. In Deutschland sind es bislang eher die kleinen Privatbanken, die Interesse zeigen. Großbanken bilden sich in diesem Sektor jedoch fort und beobachten das Geschehen rund um die Krypto-Themen sehr genau.

Mehr Schwung außerhalb der EU: Singapur, Südkorea, Russland und Liechtenstein, beziehungsweise die dortigen Banken, wagen bereits den Schritt zum Handel mit Bitcoin bzw. Kryptowährungen allgemein.

Bitcoin künftig bei PayPal und Amazon?

Bitcoin auf PayPal! / Shutterstock.com

Zumindest in den USA hat PayPal die Weichen hin zum Bitcoin gestellt – wir berichteten im Vorfeld. Im Oktober gab die Plattform bekannt, dass es möglich sein soll Kryptowährungen zu kaufen. Doch will sich der Zahlungsdienstleister keineswegs nur auf den Handel beschränken. Auch das anschließende Bezahlen soll mit Bitcoins und Co möglich sein. Dafür laufen aktuell die Vorbereitungen. Schon irgendwann im ersten Quartal 2021 soll dies in den Vereinigten Staaten möglich sein. Bleibt die Frage, ob sich PayPal wirklich als Handelsplatz für Kryptowährungen durchsetzen will. Wahrscheinlicher scheint doch die Aussicht, dort Kryptowährungen zu „parken“ oder mit spezialisierten Händlern zu tauschen, um über PayPal in Online-Geschäften oder –Casinos damit bezahlen zu können. Dass PayPal den Bitcoin und andere Kryptowährungen miteinbezieht ist erneut ein Beweis, wie viel Potential darin steckt.

Tatsächlich sind die Gerüchte rund um Amazon und die Einführung des Bitcoins schon älter. Doch werden diese immer mal wieder aufgefrischt. Grundsätzlich soll Jeff Bezos dem Bezahlen mit Kryptowährungen aufgeschlossen gegenüberstehen. Dabei wollen wir nicht vergessen, dass Amazon der größte Online-Händler der Welt ist. Wenn der Bitcoin hier eingeführt würde, wären praktisch auf einen Schlag alle Branchen und Marken auf diese Art zu bezahlen. Doch gibt es für Bezos und Amazon durchaus eine Alternative. Denn Jeff Bezos hat genügend Vermögen und Wissen, um gemeinsam mit seinem Team eine eigene Kryptowährung auf die Beine zu stellen. Doch müsste diese auf soliden Füßen stehen und in Konkurrenz zum Bitcoin treten. Ob Amazon eine eigene Kryptowährung etabliert, auf den Bitcoin setzt oder weiterhin erst einmal abwartet – hier ist uns zu viel Spekulation. Doch ein Einstieg von Amazon in das Bitcoin-Geschäft könnte nochmals zum Kurstreiber werden.

Bitcoin kratzt an Rekordmarke: 2017 stand der Bitcoin mal bei über 16.700 Euro. Am 15. Dezember 2020 hat es die Kryptowährung geschafft, nach vielen Jahren, mal wieder die Marke von 16.000 zu knacken. Ein weiterer Impuls und der Rekord könnte zu übertreffen sein.

Startet der Bitcoin 2021 in sein erfolgreichstes Jahr? 300 250 2020-12-16 10:26:37 Online-Casino.de

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