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Statistik: Spielverhalten in Großbritannien

Martin Hill, 1. August 2016, Wirtschaft

Die Gambling Commission in Großbritannien hat das Spielverhalten der Einwohner in den Jahren 2008 bis 2014 ausgewertet. Ziel war es Trends zu ermitteln und mit anderen demografischen Fakten in Einklang zu bringen. Weiterhin sollte eine Verbindung vom Spielverhalten zur Arbeitslosigkeit und anderen wirtschaftlichen Faktoren betrachtet werden.

Wer die Studie lesen möchte, sie steht in einem 55-seitigen Dokument auf der Homepage der Gamblingcommission zum Abruf bereit.

In Großbritannien hat sich das Verhalten beim Glücksspiel innerhalb der letzten 8 Jahre nur wenig gewandelt. Im Vergleich zum Juni 2009 haben 2 Prozent der Befragten weniger angegeben, dass sie innerhalb der letzten 4 Wochen gespielt haben. Die Statistik beläuft sich auf 53 Prozent. Wird die nationale Lotterie jedoch aus dieser Statistik ausgenommen, so lag ein Anstieg um 3 Prozent auf 33 Prozent vor.

Die Anzahl der unterschiedlichen Spiele hat bei der Befragung um 0,1 abgenommen. 1,6 Aktivitäten wurden im Durchschnitt von den Befragten wahrgenommen. Im Dezember 2014 haben die Spieler an 18 Tagen des Monats gespielt. Diese Statistik ist zum Vergleich mit dem Juni 2012 gesunken. Dort waren es noch 19,4 Tage.

Grundsätzlich ist die Anzahl der Spieltage innerhalb eines Quartals bei den „Vielspielern“ (diese haben an 24 Tagen des Quartals gespielt) gestiegen. Im Juni 2012 waren es noch 44,7 Tage im Quartal. Im April 2014 sind es 52,5 Tage im Quartal.

Über die letzten fünf Jahre waren die Anzahl der männlichen Spieler sehr konstant. Grundsätzlich ist die Anzahl der Spieler sogar von 58,1 Prozent im Juni 2009, auf 57,4 Prozent im Dezember 2014 abgefallen. Bei Frauen ist die Quote der Spieler im gleichen Zeitraum von 52,2 auf 49,6 Prozent zurückgegangen.

Statistiken zum Alter und dem sozialen Status

Zwischen 2008 und 2014 ist die Anzahl der Spieler über 55 Jahren zurückgegangen. Im Alter zwischen 18 und 34 Jahren musste hingegen ein Anstieg von 9 Prozent verzeichnet werden. Die nationale Lotterie ist hier schon ausgenommen. Um 7 Prozent wurde ein Anstieg in der Altersklasse zwischen 34 und 55 Jahren ermittelt.

Menschen unter 35 Jahren sind bei ihren Glücksspielaktivitäten weniger festgelegt. Sie nutzen die Casino Spiele, die Sportwetten und das allgemeine Glücksspiel. Währenddessen ist die Gruppe der über 34-jährigen mehr in der nationalen Lotterie und an Pferderennen interessiert.

Arbeitslose tendieren eher zu Spielautomaten und Co als Arbeitnehmer. Interessant ist aber auch das Glücksspiel-Verhalten der Einwohner mit dem sozialen Status „AB“. Diese haben in Großbritannien am meisten Geld. Es konnte ein Anstieg um knapp 3 Prozent verzeichnet werden. Diese Spieler nutzen häufiger die Spielkanäle, wo sich andere soziale Gruppen weniger mit beschäftigen.

Statistik: Spielverhalten in Großbritannien 300 200 2017-01-02 10:02:17 Online-Casino.de

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