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Steht Amaya vor der Übernahme?

Martin Hill, 8. Februar 2016, Wirtschaft

David Baazov ist CEO bei Amaya Gaming. Die Firma ist insbesondere durch seine Plattform Pokerstars bekannt geworden. Baazov möchte das Unternehmen anscheinend übernehmen. Eine Pressmitteilung wurde herausgegeben, welche das Vorhaben bestätigt. Es soll bereits ein Kaufangebot abgegeben worden sein.

Der operative Chef hält aktuell bereits 20 Prozent der Amaya-Aktien. Eine Option auf 550.000 weitere Wertpapiere ist vorhanden. Anscheinend kann Baazov auf Hilfe hoffen. Eine Investorengruppe unterstützt ihn im Vorhaben der Übernahme.

Was würde die Übernahme von Amaya kosten?

Zum Zeitpunkt, als Baazov sein Angebot formuliert hat, war eine Aktie 15 US-Dollar wert. Sein Gebot lag mit 21 US-Dollar je Aktie darüber. Inzwischen ist das Wertpapier vom Kurs her angestiegen. Wenn der Unternehmer sämtliche Aktien in seinen Besitz oder zumindest in dem seiner Interessengruppe bringen kann, würde Amaya vom Aktienmarkt verschwinden.

Die Meldung wurde zunächst kritisch beäugt. Inzwischen wurde von Seiten Amayas bestätigt, dass ein Angebot vorliegt und Alternativen geprüft werden. Die Einrichtung einer Kommission wird derzeit veranlasst. Hierbei steht eine Prüfung des Angebots und der übrigen Varianten im Fokus. Es wurde bislang jedoch betont, dass das bisherige Angebot nicht verbindlich ist.

Eine Kaufabsicht wurde erklärt. Es wird anscheinend erwartet, dass Baazov sich um Amaya bemühen wird.

Gibt es einen Zusammenhang mit den erfolgten Änderungen?

Bei Pokerstars wurden zum Jahreswechsel Änderungen eingeführt, welche den VIP-Spielern einige Vorteile genommen haben. Es kann spekuliert werden, ob dieser Kurswechsel Baazov hat nachdenklich werden lassen. Einige Streiks musste die Plattform bereits über sich ergehen lassen, welche sich jedoch kaum in der Besucherschaft niedergeschlagen haben.

Insider berichteten seiner Zeit, dass Baazov die Veränderungen auf PokerStars möglichst lange herausgezögert hat. Viele Spieler waren mit den Änderungen bei PokerStars und Full Tilt Poker nicht einverstanden. Ob eine Übernahme, die selber noch spekulativ ist, eine erneute Änderung bringen würde, bleibt abzuwarten. Weiterhin ist fraglich, ob ein Kurswechsel das alte System wiederherstellen oder einen dritten Weg gehen würde.

Weitere Spekulationen über Amaya

Auch bezüglich der Investoren sind Gerüchte im Umlauf. Es wurde gemutmaßt, dass Isai und Mark Scheinberg zu den Unterstützern von Baazav gehören. Dies wurde inzwischen von Amaya Gaming dementiert. Die ehemaligen Besitzer der Plattform haben mit dem Deal wohl nichts zu schaffen.

Würde Baazov beim angestrebten Preis von 21 US-Dollar je Aktie bleiben, so würde das Volumen des Deals in etwa 2,3 Milliarden US-Dollar fassen. Eine Investition, die sich lohnen könnte. Einige Experten sehen in den Poker-Plattformen großes Potential. Auch Spiele, wie Black Jack, werden online gerne wahrgenommen.

Steht Amaya vor der Übernahme? 900 345 2016-09-30 08:06:12 Online-Casino.de

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