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USA: Ist Trump eine Casino Kandidat?

Martin Hill, 7. August 2015, Wirtschaft

Donald Trump hat sich als Präsidentschaftskandidat gemeldet. An Selbstbewusstsein hat es dem Immobilien-Mogul nie gemangelt. Er hält sich für den zweitmächtigsten Mann der Welt und schielt derzeit wohl auf den ersten Platz. Bei der Verkündung seiner Kandidatur sprach Trumpf davon, dass Land wieder groß zu machen.

Die Bekanntgabe fand in den New Yorker Trump Towers statt. Neben zahlreichen Gebäuden investierte der Milliardär auch in Hotels und Casinos. Es ist daher anzunehmen, dass Trump ein Befürworter von Veränderungen im Gambling Gesetz ist, die sich positiv auf das Glücksspiel auswirken würden.

Trump: Ein Blick in die schillernde Vergangenheit

Der Vater von Donald Trump hat es bereits zum Multimillionär gebracht. Er errichtete in Queens, Brooklyn und Staten Island Mietskasernen. Auf dieses Immobilienimperium konnte Trump Junior seit 1974 aufbauen. Inzwischen wurden weitere Bauten in Amerika, aber auch in anderen Ländern hochgezogen.

Spielbanken und Freizeitgeschäfte gehören ebenfalls zu seinen Investitionen. Casinos werden in New Jersey, Florida und Atlantic City betrieben. 18 Golfplätze und eine Fluggesellschaft gehören ebenfalls in sein Repertoire.

Bekannt und berühmt wurde er vor allem durch seine Medienkarriere. Bei „The Apprentice“ hat er Mitarbeiter für seine Firma gesucht. In zahlreichen Folgen wurden Personen gecastet. Der Gewinner freute sich über ein Jahresgehalt von 250.000 US-Dollar. Bis Anfang 2015 wurde bereits die 14. Staffel ausgestrahlt. Die Zusammenarbeit mit der NBC in Bezug auf die Miss-Wahlen wurde wegen der Kandidatur als Präsident gekündigt.

Donald Trump: Ein Kandidat für die Republikaner?

Er könnte Positives für die Casinos und ihre Spiele, wie Roulette, Poker oder Blackjack, bewirken. Als Republikaner ist er registriert. Aber wollen diese ihn überhaupt als Kandidaten haben? Hier gibt es berechtigte Zweifel. Denn der Milliardär ist auch für seine unbedachten Äußerungen bekannt.

Mit einer Talkshow-Moderatorin geriet er in Clinch. Daraufhin bezeichnete er sie öffentlich als „Verliererin“, „Degenerierte“ und „dumme Kuh“. Sollte Trump nicht für die Republikaner antreten können, steht ihm noch immer der Weg offen, alleine ohne Partei im Hintergrund, an der Wahl teilzunehmen.

Bereits jetzt hat er einige Aussagen getroffen, die nicht überall gut ankommen werden. So möchte der Milliardär an der Grenze zu Mexiko eine Mauer errichten lassen. Im Zuge dieser Aussage bezeichnete Trump die Spitzenpolitiker der USA sogar als „dumm“.

Die Chancen die Vorauswahl zu überstehen sind bereits gering. Denn es wird bezweifelt, dass die Republikaner einen Kandidaten stellen möchten, der dermaßen gewagte Äußerungen trifft. Sollte er dennoch zur Wahl antreten, stehen seine Chancen schlecht. Die Quoten werden mit 25/1 angegeben und selbst drei andere Kandidaten der Republikaner sollen bessere Chancen haben.

USA: Ist Trump eine Casino Kandidat? 300 200 2016-09-23 16:52:14 Online-Casino.de

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