Aktuelle Casino Nachrichten für Deutschland
Recht & Gesetze, Sport & Spiel, Steuern, Technik, Unterhaltung und Wirtschaft

US-Markt: Die Indianer und ihre Casinos

Martin Hill, 4. August 2016, Wirtschaft

Die Indianer in Amerika mussten sich in der aktuellen Zeit zurechtfinden. Ohne Geld zu verdienen ist ein Leben heute kaum möglich. Dem Häuptling der Seminolen aus Florida fehlt beispielsweise ein Finger, den er bei einem Schaukampf mit einem Krokodil verloren hat. Diese Attraktion wurde für Touristen durchgeführt.

Während viele Stämme noch immer in Armut leben, haben die Florida-Seminolen ihren Weg gefunden. Unter dem Firmen-Namen Seminile Entertainment Company wurde eine Marke geschaffen, der heute 21 Hotels, 170 Hard-Rock Cafés und immerhin 10 Casinos unterstehen.

Der Aufstieg von Hard Rock und den Seminolen

Das erste Hard Rock Café wurde 1971 in London gegründet. Peter Morton und Isaac Tigrett aus Amerika haben die Marke etabliert. Über den Konzern Rank, welcher die Cafés zum Verkauf ausschrieb, wurden sie von den Seminolen erworben. Ein Rückblick 10 Jahre in die Vergangenheit zeigt einen Umsatz von 700 Millionen US-Dollar. Unter der Führung der Indianer konnten 3,9 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaftet werden.

Derzeit stehen Hard Rock Cafés in 64 Ländern. Weitere Locations sind in Indien, China, Kenia, der Mongolai und in Lagos geplant. Bei einem Besuch in Berlin offenbarte Stammesführer James Billie, dass ein Standort für ein Hard Rock Hotel gesucht wird.

Casinos der Marke Hard Rock wirtschaften beispielsweise in Las Vegas, Hollywood, Tampa, Biloxi, Punta Cana und Northfield Park. Trotz Wirtschaftskrise konnte das Unternehmen expandieren und Gewinne einfahren. Unter der Führung von CEO Hamish Dodds florieren die Geschäfte.

Stammesführer bleibt seiner Kultur treu

Billie scheint nicht gerne im Mittelpunkt zu stehen. Einen großen Teil der Zeit verbringt er bei seinem Stamm. Dennoch war das Engagement lobenswert. Viele Stämme leben auch heute noch in großer Armut. Die Seminolen konnten sich als einer der ersten Verbände positiv entwickeln. In den Reservaten hatte das Verbot von Glücksspiel der USA keine Gültigkeit.

Es wurde ein Casino gegründet, welches Bingo anbot. Die Teilnahme war nicht günstig, die Gewinnsummen waren hoch. Die Hälfte der Einnahmen wurde unter den Stammesmitgliedern aufgeteilt. Die übrigen wurden reinvestiert. Es entstanden weitere Casinos. Dabei wurde die Kultur bewahrt. Sprache, Feste und weitere Ereignisse finden auch heute noch statt.

Viele Stämme hatten weniger Glück, andere waren in weiteren Branchen erfolgreich. Sehr bekannt sind auch die Cherokees, welche inzwischen 40 Firmen besitzen. Der Umsatz belief sich 2014 auf 829 Millionen Dollar, bei 104 Millionen Gewinn. Die IT-Branche ist ein großes Zugpferd der Cherokee Indianer.

Aber auch in Tourismus, in der Landwirtschaft und im Handwerk sind Indianer aktiv.

US-Markt: Die Indianer und ihre Casinos 300 200 2017-01-02 10:03:02 Online-Casino.de

Weitere Casino News