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Spielsucht unter Profi-Sportlern weit verbreitet

Martin Hill, 30. September 2015, Sport & Spiel

Erst kürzlich haben wir einen Bericht über die Spielsucht von Fußballern veröffentlicht. Dieses Phänomen ist jedoch nicht nur auf Fußball zu beobachten. Im Leistungssport ist es ein weit verbreitetes Problem. Teilweise wird von den Vereinen gefordert, Initiativen zu ergreifen, um die Spieler während der Zeit beim Club, aber auch danach, zu unterstützen.

Die Sport-Stars der Welt stehen nicht nur während ihrer aktiven Zeit im Fokus. Von der Alkoholsucht, über Wetten, bis hin zur Spielsucht bleibt praktisch nichts geheim. Zuletzt war Arturo Vidal während der Länderspielreise in Chile in einem Casino gesichtet worden. Der FC Bayern München wiedersprach dieser Meldung nicht.

Wie Spielsucht eine erfolgreiche Karriere ruinieren kann

Jeder Spieler sollte nur Beträge setzen, die er auch bereit ist zu verlieren. So ist im Gewinnfall die Freude groß und im Falle eines Verlustes ist die finanzielle Belastung zu tragen. Der normale Bürger kann sich hierfür ein Budget pro Monat festlegen, welches mit seinem Einkommen und den Ausgaben in Einklang steht.

Bei Profisportlern ist nun sehr viel Geld vorhanden. Die meiste Zeit ihres Lebens brauchten sie sich keine Gedanken über ihre Finanzen zu machen. Es war immer genug da und neues Geld kam herein. Mit dem Ende der Profikarriere geht es mit den Einnahmen steil bergab. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten die Spieler ihr Leben geordnet und Rücklagen geschaffen haben.

Denn wenn ein ehemaliger Profi-Sportler wettet oder ins Casino geht, dann werden nicht nur Peanuts gesetzt. Zahlreiche Stars sind auf diese Weise abgestürzt.

Michael Jordan: Vom Superstar zum Zocker

Michael „Air“ Jordan hat eingestanden einen Großteil seines Vermögens beim Glücksspiel verzockt zu haben. Über zwei Jahrzehnte lang war er die Größte im Basketball. Noch heute kennt den Sportler praktisch jeder.

Der unbedingte Drang zu gewinnen hat Jordan über viele Jahre ausgezeichnet. Eine hervorragende Einstellung für einen Profi. Aber nach der aktiven Karriere hat sich der Siegeswille auch auf das Glücksspiel übertragen. Verluste konnten nicht hingenommen werden. Es wurden höhere Einsätze getätigt. Auf Dauer konnten die Verluste so aber nicht kompensiert werden.

Der ehemalige Fußballprofi Uli Borowka hat einen eingetragenen Verein für Suchthilfe gegründet. Er spricht davon, dass 19 Prozent der aktuellen Sportler mit einer Sucht zu kämpfen haben. Hierbei kann es sich um Glücksspiel, aber auch um Medikamente, Drogen oder Alkohol handeln. Mit Beendigung der Karriere steigt die Anzahl auf 34 Prozent an.

Dieser hohe Anteil ist für viele Experten ein Grund die Vereine in die Pflicht zu nehmen, aktive und ehemalige Spieler rechtzeitig zu beraten.

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