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Wetten auf CS GO: Illegales Glücksspiel?

Martin Hill, 24. Juni 2016, Unterhaltung

Counter-Strike: Global Offensive gehört zu den beliebtesten Shootern. Diese werden über das Internet gerne in Gruppen gegeneinander oder im Deathmatch jeder gegen jeden gespielt. Unterschiedliche Waffen und diverse Areale stehen zur Verfügung.

Zugleich ist es ein Spiel, welches für einen Erfolg Skill, also die Fertigkeit beim Gaming, benötigt. Somit gibt es gute und schlechtere Spieler. Eher ungewöhnlich ist jedoch die Klage eines Spielers, welcher Valve (Entwickler) die „Billigung und Unterstützung“ von illegal betriebenem Glücksspiel vorwirft.

Klageschrift gegen Valve: Counter Strike als illegales Glücksspiel

John McLeod heißt der Kläger aus Conneticut, welcher sich mit einer Klageschrift an den Spieleentwickler Valve wendet. Nur die wenigsten würden Counter Strike: Global Offensive mit Glücksspiel in Verbindung bringen. Allerdings sind die Argumente des Klägers nicht völlig von der Hand zu weisen.

Im Mittelpunkt der Klageschrift steht ein „illegaler Marktplatz“ für das Online Glücksspiel. Dessen Entstehung und sogar die Unterstützung hierbei, werden dem Unternehmen vorgeworfen. Skins dienen als Maßeinheit, um auf den Ausgang von Matches zu wetten. Innerhalb der Klage wird ein Vergleich mit Casino-Chips herangezogen.

Angeklagt sind weiterhin OPSkins, CSGO Lounge und CSGO Diamonds in ihrer Rolle als Drittunternehmen. Valve wird vorgeworfen, die Verbindung der Steam-Accounts mit den Homepages der Anbieter gestattet zu haben. Diese betreiben gewissermaßen das Wettgeschäft. Damit hat Valve der Klageschrift folgend illegales Glücksspiel gesponsert.

Die Homepages beschäftigen sich vordergründing mit dem Tausch der Skins. Gleichwohl werden diese als Sicherheit beim Wetten gesetzt. Valve ist jedoch Profiteur bei jeder Transaktion. Hierbei ist zu erwähnen, dass der Kläger selber ins Feld führt diese Art der Wetten wahrgenommen zu haben. Er begann im Teenager-Alter und hat dies auch als Erwachsener fortgeführt.

Die Forderung von McLeod geht auf Schadensersatz. Da eine Sammelklage beantragt wurde, steht für Valve ohne Frage eine große Summe auf dem Spiel. Dies gilt natürlich nur dann, sofern der Klage stattgegeben wird.

Illegales Glücksspiel mit Counter-Strike: Jugendschutz Fehlanzeige?

Egal ob im Casino oder bei den Sportwetten, der Spieler- und Jugendschutz genießt bei seriösen Anbietern höchste Priorität. Die Drittanbieter der Skins verzichten auf ihrer Homepage aber auf eine Altersverifikation. Demzufolge können Spieler jeden Alters auf die Matches wetten. Allerdings ist das Spiel selber mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren versehen.

Im Magazin Bloomberg werden Teenager aufgeführt, welche in das Geschäft involviert waren. Der „Skin-Tausch“ wird mit zwei Milliarden US-Dollar bewertet. Die Anklageschrift umfasst 31 Seiten und wurde unlängst öffentlich gemacht. Sie kann auf scridb.com von jedermann eingesehen werden.

Bildquelle: Flickr/Kate

Wetten auf CS GO: Illegales Glücksspiel? 900 600 2016-09-06 18:33:50 Online-Casino.de

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