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Live-Sportwetten: Wien will Verbot aussprechen

Aktuell dreht sich die Casino-Welt in Österreich sehr schnell. Wien fährt hierbei einen radikalen Kurs. Zunächst wurde das kleine Glücksspiel verboten. Verschärfte Regelungen für die Wettbüros der Stadt waren der nächste Schritt. Jetzt geht die österreichische Hauptstadt noch weiter. Die Live-Sportwetten sollen ebenfalls vor dem Aus stehen.

Ziel ist ein besserer Schutz der Jugend. Dies geht auch aus einem Gespräch von Stadträtin Ulli Sima der SPÖ hervor, welches mit der österreichischen Presseagentur geführt wurde. Konkret wurde ein neues Wettgesetz ausgearbeitet, welches noch in dieser Woche Begutachtet werden soll.

Warum Live-Sportwetten eine große Faszination ausüben

Sportwetten generell sind für den Spieler interessant, weil häufig nicht nur Geld gesetzt, sondern das Spiel auch betrachtet werden kann. Beim Fußball sind dies 90 Minuten vergrößerter Spannung. Der ohnehin vorhandene Nervenkitzel wird noch weiter gesteigert.

Eine Live-Sportwette wird während des Spiels abgegeben. Für den Spieler ergeben sich hier mehrere Vorteile. Er kann erkennen welche Mannschaft die bessere ist. Ob dies anschließend und nach Abgabe der Wette auf dem Platz auch umgesetzt wird, ist eine andere Geschichte. Grundsätzlich kann der Erfolg, durch Beobachtung, bei der Live-Wette ohne Zweifel erhöht werden.

Allerdings bringt das Wettgesetzt, sofern es in Kraft tritt, noch weitere Veränderungen mit sich.

Welche Änderungen werden durch das Wettgesetz angestrebt?

Live-Sportwetten sollen für illegal erklärt werden. Dies beinhaltet beispielsweise Voraussagen, wann ein bestimmter Spieler oder Verein das nächste Tor schießt, wer noch eine Karte bekommt oder wie viele Tore in einem bestimmten Zeitraum fallen. Wetten auf das Endergebnis sollen weiterhin möglich sein.

Auch dem voraufgezeichneten Hunderennen geht es an den Kragen. Wetten auf dieses Ereignis sollen künftig als Kleines Glücksspiel bezeichnet werden. Diese wurde, wie bereits bekannt, verboten. Internetangebote können jedoch, da sie juristisch nicht angegriffen werden können, bestehen bleiben. Die Stadträtin führt aus, dass internationale Gesetze hermüssten, um hier einzugreifen.

Einzelne Wett- und Spielautomaten sollen in der Bedienung erschwert werden. Diese stehen häufig in öffentlich zugänglichen Gebäuden, wie Tankstellen, Clubs oder Bars. Den maximalen Einsatz auf 50 Euro beschränken und nur noch die Zahlung per Bargeld zu akzeptieren ist der Vorschlag.

In Gebäuden, wo gespielt werden kann, müssen sich Besucher künftig ausweisen. Das Alter sollte über 18 Jahre sein. Nach zwei Verstößen kann dem Betreiber bereits seine Lizenz verlieren. Wettbüros in sogenannten Schutzzonen sollen zudem verboten werden. Dazu würden Bereich um eine Schule oder eines Kindergartens gehören.

Der Hintergrund des neuen Gesetzestextes geht auf die vorhandene Grauzone zurück. Zudem stamme das aktuelle Gesetz aus dem Jahre 1919.

Live-Sportwetten: Wien will Verbot aussprechen 300 200 2016-09-23 16:55:05 Online-Casino.de

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