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Coinbase führt Visa Kreditkarte mit Kryptowährung ein

Dieter Maroshi, 8. Juli 2019, Technik

Kryptowährungen wieder im Aufwind (Bildquelle)

Wenn von Kryptowährungen wie dem Bitcoin die Rede ist, dann haben die Menschen meist sofort das Spekulationsobjekt im Kopf. Tatsächlich wurde die Technologie jedoch eingeführt, um die Zahlung zu erleichtern. Coinbase ist ein Unternehmen, welches sich auf den Ursprung besonnen hat. Die Verknüpfung des virtuellen Guthabens in Form von Bitcoins kann hier über eine Visa Kreditkarte abgerufen werden. So ließe sich die Kryptowährung im Alltag verwenden.

Tatsächlich ist das Modellprojekt unlängst angelaufen. In Großbritannien ist die Krypto-Kreditkarte bereits im Einsatz. Anscheinend ist die Idee als erfolgreiches Konzept angesehen worden. Denn jetzt wird das Modell auf sechs weitere Nationen in Europa ausgebreitet. Spanien, Frankreich, Italien, Irland, die Niederlande und Deutschland möchte Coinbase mit seinem Konzept bedienen.

Kryptowährung: Raus aus der Nische, rein in den Alltag

Wo liegt aktuell das größte Problem der Kryptowährungen? Sie sind nur sehr schwer einzusetzen! Ob wir nun an der Kasse im Supermarkt, am Tresen im Hotel oder gar beim Friseur an der Theke stehen, es stehen uns unterschiedliche Zahlungsmethoden zur Verfügung. Nur der Bitcoin ist in der Regel nicht darunter. Was braucht es also, um den Bitcoin oder jede beliebige andere virtuelle Währung für traditionelles Bezahlen zu verwenden? Eine Verknüpfung muss her. Diese kann auf das Internetkonto zugreifen und dort den Bestand an Bitcoins abrufen. Doch zuvor muss das Bild aus den Köpfen der Menschen, dass die Kryptowährungen ein reines Spekulationsobjekt sind. Tatsächlich wird dieser Schritt aktuell gar nicht so leicht sein. Denn wer in diesem Jahr den niedrigsten Einstieg und höchsten Ausstieg mitgenommen hat, der konnte seinen Einsatz und 270 Prozent steigern. Wer also 10.000 Euro einbezahlt hat, der konnte mit 27.000 Euro auszahlen.

Inzwischen akzeptieren einige große US-Konzerne den Bitcoin als Zahlungsmethode. Dazu gehören Whole Foods, Crate und Barrel. Tatsächlich gab es schon Spekulationen, dass Amazon in der Zukunft die Tore für Kryptowährungen öffnet. Dies wäre für das virtuelle Bezahlen ein großer Schritt. Doch wie kamen die Gerüchte auf? Die Antwort haben wir im Prinzip schon genannt. Whole Foods akzeptiert das Bezahlen mit Kryptowährung. Das Unternehmen gehört zum Amazon-Imperium. Eventuell handelt es sich also um einen Modellversuch, inwieweit das Zahlen via Bitcoin, Ethereum und Co bereits bei den tatsächlichen Kunden verbreitet ist. Mit einer Krypto-Kreditkarte könnte das Zahlen mit virtuellen Coins schneller wachsen als zuvor angenommen.

Satoshi Nakamoto gilt als Begründer der Kryptowährung Bitcoin. Dass es sich dabei lediglich um ein Pseudonym handelt, ist bekannt. Als Urheber der ursprünglichen Studie hat sich jetzt der Australier Craig Wright eintragen lassen. Da es sich wohl um ein Gemeinschaftsprojekt gehandelt hat, wird derzeit spekuliert, ob sich Mitautoren ebenfalls zu Wort melden.

Coinbase startet mit seiner Kryptowährung Kreditkarte in Europa durch

Bitcoin überflügelte 2017 den Gold-Kurs (Bildquelle)

Durch eine Kooperation mit der Visa Debit Card und Paysafe soll das Bezahlen mit der Krypto-Kreditkarte ermöglicht werden. Es würde sich folglich um eine Bezahlkarte handeln, die am aktuellen Rahmen des Kontostandes in der entsprechenden Kryptowährung gebunden ist. Und hier liegt bereits der große Unterschied zur klassischen Kreditkarte. Diese ist nämlich mit einem Bankkonto verknüpft. Doch gemeinsam haben die Geldwertkarten, dass sie sowohl online, als auch offline für Transaktionen zu verwenden sind. Natürlich kann es vorkommen, dass unterschiedliche Kryptowährungen einen unterschiedlichen Kurs vorweisen. Ebenso können Interessenten bei mehreren virtuellen Währungen zur gleichen Zeit eingestiegen sein.

Doch dies ist kein Hindernis. Denn eine App, die für Android und iOS kostenlos angeboten wird, ist es möglich die gewünschte Währung zum Bezahlen einzustellen. Wichtig ist hierbei, dass die jeweilige Kryptowährung von Coinbase unterstützt wird. Dies trifft auf eine breite Auswahl an Zahlungsvarianten, wie den Bitcoin, Ripple, Ethereum, Litecoin und Co zu. Natürlich soll es ebenso möglich sein, eine Abbuchung vorzunehmen. Beim Bezahlen oder der Auszahlung ist der jeweilige Kurs bei Coinbase maßgeblich. Das Unternehmen berechnet im Gegenzug Gebühren in Höhe von 2,49 Prozent. So sieht es zumindest in Großbritannien aus. Einzelheiten zur Veröffentlichung in Deutschland sind noch nicht bekannt.

Ausgabe der Kreditkarte: Es wird angenommen, dass die Herausgabe ähnlich verläuft, wie bei einer herkömmlichen Kreditkarte. Dies betrifft etwaige Tageslimits von 10.000 Euro oder die Kosten in Höhe von 5 Euro für die Erstausgabe.

Ist es in Zukunft möglich überall mit der Coinbase-Card zu bezahlen?

Tatsächlich sieht der Plan von Coinbase genau dieses Konzept vor. Schon jetzt sind Kreditkarten weltweit anerkannt. Dies gilt für die Tankstelle, das Restaurant oder den Supermarkt. Im täglichen Leben lässt sich vieles mit den Kreditkarten begleichen. Und das Internet ist hier keine Ausnahme. Ob Amazon oder andere große Einzelhändler, zumindest die Visa und Mastercard sind an Bord. Dies gilt übrigens ebenso für Buchmacher und Online-Casinos. Wobei einige Casino-Anbieter das Bezahlen mit dem Bitcoin ohnehin schon erlaubt haben.

Doch dank Coinbase könnte das Zahlen mit der Kryptowährung wesentlich vereinfacht werden. Dass die Integration in den Alltag über die Verknüpfung zwischen dem digitalen Konto mit einer Kreditkarte gelingt, scheint so gut wie sicher. Ob die Verbraucher diese Art zu Bezahlen annehmen, bleibt jedoch vorerst abzuwarten. Weitere Details haben die Block-Builders zusammengefasst.

Coinbase führt Visa Kreditkarte mit Kryptowährung ein 1200 1000 2019-07-08 08:01:57 Online-Casino.de

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