Spieler bestreiken PokerStars erneut

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Spieler bestreiken PokerStars erneut

Martin Hill, 12. Januar 2016, Sport & Spiel

PokerStars ist die bekannteste Plattform für Spieler, um virtuell ihrem Hobby zu Pokern nachzugehen. Der Marktführer hat Ende 2015 bekanntgegeben, Änderungen am VIP Programm vorzunehmen. Die neuen Regelungen traten zu Beginn des Jahres 2016 in Kraft. High Stakes Spieler werden seit diesem Zeitpunkt weniger bevorteilt.

Bereits im November wurde der erste Streik organisiert. Die Durchführung fand vom 01. Dezember startend statt und zog sich über 72 Stunden hin. Einen Monate später, vom 01. bis 07. Januar wurden die Karten erneut niedergelegt. Schon kurze Zeit darauf ist der dritte Streik, mit einer noch längeren Dauer, geplant.

VIP Änderungen verärgern Spieler

Über die Änderungen in den Pokerräumen von PokerStars haben wir im vergangenen Jahr berichtet. Die Spieler haben sich noch immer nicht damit abgefunden, dass einige Vorzüge nicht mehr bestehen oder beschnitten wurden.

Wie aus dem Titel hervorgeht, betreffen die Neuerungen insbesondere die „VIP“. Very important Person ist die Beschreibung dieser Abkürzung. Bei PokerStars waren die VIPs immer Kunden, die häufig und viel gespielt haben. Diese Treue wurde mit Vorteilen bedacht. Diese sind noch immer vorhanden, aber weniger ausgeprägt.

Die Konsequenz der Spieler war, dass die virtuellen Spieltische von Amaya, bei PokerStars, gemieden werden.

Dritter Streik in Planung

Noch im Dezember wurde zum zweiten Streik aufgerufen. 2.000 Spieler konnten erreicht werden. Acht Tage dauerte die Niederlegung der Karten. Dabei wurde nicht nur das Spielen untersagt, die Streikenden nahmen auch zehn Prozent ihrer Bankroll aus dem Unternehmen.

Die Luft ist den Organisatoren noch nicht ausgegangen. Denn der dritte Streik befindet sich bereits in der Planung. Dieser soll vom 02. bis 11. Februar andauern. Insbesondere geht es den Spielern darum, an wichtigen Entscheidungen teilzuhaben. Verärgerung besteht über die Art der Kommunikation. Derzeit werden 5.000 Unterschriften für den Streik zusammengetragen.

Streiks bislang ohne Effekt

Eric Hollreisen ist Vizepräsident von Amaya. Er bekräftigte zumindest nach dem ersten Streik, dass keine negativen Auswirkungen festgestellt wurden. Tatsächlich machen die High Stake Spieler den geringsten Teil der Kunden aus. Bestimmte Tische sind während des Zeitraums des Streiks leerer als gewöhnlich.

Andere Tische sind hingegen voller. Denn der Boykott der bekannten Spieler geht durch die Medien. Andere Pokerspieler werden auf das Portal aufmerksam und neue Einsteiger werden gefunden. Amaya vertritt daher die konsequente Meinung, dass die Streiks nichts bewirken werden. In die gleiche Kerbe schlägt auch Poker-Profi Daniel Negreanu, welcher sich jedoch auch verärgert über die mangelnde Kommunikation zeigt.

Die alten Belohnungen für High Stakes Spieler werden wohl, trotz zahlreicher Streiks, nicht wieder eingeführt werden.

Spieler bestreiken PokerStars erneut 300 200 2016-09-30 08:18:51 Online-Casino.de

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