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UEFA gewinnt Wettanbieter Bwin als Sportwetten-Partner

Dieter Maroshi, 10. September 2021, Sport & Spiel

UEFA geht Partnerschaft mit Bwin ein. Bild: Shutterstock.com

Die UEFA hat am vergangenen Dienstag verkündet, dass Bwin als Sportwetten-Partner für zwei Wettbewerbe gewonnen wurde. Gemeint sind die Europa und Conference League. Dabei wurde ein Vertrag geschlossen, der über die kommenden drei Jahre andauert. Was bedeutet das für den Wettanbieter mit österreichischen Wurzeln? Dieser wird bei Spielen der Wettbewerbe sehr prominent zu sehen sein. Dies bezieht sich einmal auf die Bandenwerbung, aber ebenfalls auf die Einblendungen während der Live-Berichterstattung. Zuletzt sind in Deutschland einige neue Buchmacher lizenziert worden. Bwin hat mit dieser Partnerschaft einen wichtigen Schritt zu mehr Präsenz getan, um sich gegenüber den Wettbewerbern zu positionieren.

Vermutlich sollten wir nochmal kurz auf die Wettbewerbe eingehen. Zumindest die UEFA Europa League sollte den fußballbegeisterten Lesern bekannt sein. Sie gilt als die kleine Schwester der Champions League. Seit sich der Gewinner für die Königsklasse qualifiziert, hat der Wettbewerb an Attraktivität gewonnen. Doch zu dieser Saison gibt es mit der UEFA Conference League noch ein weiteres Event. Dieses ist unter der Europa League angesiedelt. So nimmt aus Deutschland der 1. FC Union Berlin als siebter der vorherigen Saison an diesem Wettbewerb teil. Die Qualifikation zur Gruppenphase ist bereits erfolgreich abgeschlossen. Nachfolgend wollen wir auf die Vorzüge für Bwin vom Deal mit der UEFA schauen.

So profitiert Bwin von der Partnerschaft mit der UEFA

Zunächst einmal ist Bwin im Fernsehen präsent. Zuschauer beider Wettbewerbe sehen den Anbieter auf den Banden und in den Werbepausen. Davon verspricht sich der Buchmacher einen größeren Anteil vom Markt. Gleichwohl sieht sich Bwin als führend in seiner Position legal und fair Wetten zu vermitteln. Obendrein hat der Sportwettanbieter schon immer gerne Partnerschaften im Bereich des Sports geschlossen. Allein aus den oberen beiden deutschen Ligen ist Bwin mit Borussia Dortmund, dem 1. FC Köln, Dynamo Dresden, dem FC St. Pauli und dem 1. FC Union Berlin verpartnert. Gleichwohl sind auf der Homepage des Buchmachers der Deutsche Fußball Bund, die Nationalmannschaft, der DFB-Pokal, sowie die 3. Liga und die Frauen-Liga aufgeführt. Die Strategie von Bwin ist klar. Präsent sein. Legal sein. Natürlich weist der Wettanbieter eine deutsche Konzession vom Regierungspräsidium Darmstadt vor.

Überdies gibt es andere Facetten des Deals, von denen Bwin profitiert. So soll es zur Partnerschaft gehören, dass Bwin Tickets für die Conference und Europa League zugespielt bekommt. Diese könnten dann im Zuge von Bonus-Aktionen an treue Kunden auf der Plattform ausgespielt werden – ein Alleinstellungsmerkmal. Gleichwohl heißt es in der offiziellen Meldung der UEFA, dass die Nutzung von (Film-)Inhalten auf der hauseigenen Plattform gestattet ist. Ob es sich dabei um den Zusammenschnitt von Spielen oder sogar um die Übertragung im Live-Stream handelt, ist derzeit noch offen. Doch ein Streaming-Angebot wäre phänomenal. Die deutschen Teams sind für gewöhnlich im Free-TV zu sehen. Doch die Partien ausländischer Wettbewerber können dort in der Regel – abseits vom Endspiel – eher nicht verfolgt werden. Damit profitieren die Kunden von Bwin und im Umkehrschluss natürlich auch der Buchmacher selbst.

Was hat Bwin gezahlt? Natürlich wird dieser Deal nicht über eine finanzielle Gegenleistung über die Bühne gegangen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt ist uns jedoch keine Summe bekannt.

UEFA und Bwin kooperieren auch für die Integrität des Sports

Bwin neuer Partner der UEFA

Auch die UEFA sieht sich in dieser Partnerschaft als Profiteur. Und das nicht nur in finanzieller Hinsicht. Denn die Dachmarke diverser Wettbewerbe möchte über Bwin offener mit dem Sportwetten-Sektor in Kontakt kommen. Dazu zählt eine bessere Vernetzung und mehr Wissen über die Marktmechanismen. Gleichwohl will die UEFA sich vermehrt gegen Wettbetrug engagieren. Dazu sollen Wettbewerbsdaten ausgewertet werden. Auch deshalb ist ein enger Kontakt mit Bwin wünschenswert. Gleichwohl will die UEFA ihre Experten und Ermittler besser schulen. Bwin erhält dank dieses Ziels einen weiteren Vertrauens-Boost. Denn so festigt der Buchmacher das Bild, das auf der eigenen Plattform seriös Wett-Tipps zu platzieren sind. Der Kampf gegen Spielmanipulationen eint übrigens beide Vertragsparteien. Denn wo die UEFA einen fairen Wettkampf wünscht, zielt eine Spielmanipulation direkt auf eine Schädigung der Wettanbieter ab.

Entain ist die Muttergesellschaft von Bwin. Dort ist Stephan Heilmann als Managing Director Digital für Europa angestellt. Er sagt Folgendes zu dem Deal mit der UEFA: „Wir sind stolz darauf, neben anderen großen internationalen Marken offizieller Partner der UEFA Europa League und der UEFA Europa Conference League zu sein. Die Partnerschaft wird eine Reihe aufregender Möglichkeiten bieten, unser Angebot für unsere Kunden zu verbessern und einzigartige neue Erfahrungen und Inhalte zu schaffen. Es bietet Bwin auch eine Plattform, um Fans in regulierten Sportwettenmärkten auf der ganzen Welt zu erreichen, und unterstreicht unsere beispiellose Kombination aus dem besten Produkt und dem verantwortungsvollsten Umfeld für Wetten.“

Umfang der Partnerschaft: Durch den Vertragsabschluss mit der UEFA darf Bwin als Werbepartner der Europa und Conference League auftreten. Dass umfasst ein Teilnehmerfeld von 64 Teams aus 35 Verbänden. Derweil erhöht sich die Reichweite des international tätigen Buchmachers. Denn beide Wettbewerbe werden weltweit ausgespielt und übertragen.

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