Saudi Arabien untersagt Pokemon als Glücksspiel

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Saudi Arabien untersagt Pokemon als Glücksspiel

Pokémon Go hat sich zu einem echten Hype entwickelt. Die Jagd auf die virtuellen Monster führt die Spieler inzwischen in die wirkliche Welt. Denn diese wird mit der virtuellen Welt verknüpft, um ein möglichst authentisches Spielerlebnis zu bilden. Dies bringt Vorteile, aber auch Gefahren mit sich.

Allerdings dürfen die Pokébälle nicht überall geworfen werden. Denn in ganz Saudi Arabien ist das Spiel in allen seinen Facetten verboten. Dies trifft natürlich auch auf den neuesten Trend zu. Religionsgelehrte stufen das Konzept als unislamisch ein, sehen eine Bedrohung und betiteln das Game sogar als Glücksspiel.

Pokémon Go wird in Saudi Arabien verboten

Hat Pokémon Go etwas mit Lotto, Spielautomaten und Roulette gemein? Angeblich soll es sich um Glücksspiel handeln, so argumentiert zumindest Saudi Arabien und verbietet das Spiel laut einer Fatwa.

Dabei ist das Nintendo-Game in Saudi Arabien noch gar nicht erschienen – aber schon verboten. Die religiösen Führer des Landes nehmen hierbei Bezug auf eine Fatwa, die bereits 15 Jahre alt ist. Denn schon im Jahr 2001 wurde Pokémon im großen Stil untersagt. Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt um die Fernsehserie, das Video- und Kartenspiel. Das Rechtsgutachten wurde für die neue „Bedrohung“ Go überarbeitet. Grund waren viele Anfragen.

Pokémon Go wird eindrücklich mit einem Glücksspiel verglichen, wenn nicht sogar gleichgesetzt. Auch auf die Symbolik wird eingegangen. Ein Kruez, Dreiecke und der sechszackige Stern werden anderen Religionen zugeordnet. Weiterhin nimmt die Fatwa Bezug auf die Evolutionslehre von Charles Darwin. Denn immerhin würden die Pokémon selber dieser zugrunde liegen.

Pokémon Go ist damit als unislamisch eingestuft und untersagt worden. Eine exakte Äußerung, was bei einer Zuwiderhandlung für eine Strafe droht, ist nicht bekannt. Ein aktueller Fall spricht jedoch von drei festgenommenen jungen Männern, welche von Sicherheitskräften der Saudis in Gewahrsam genommen wurden.

Ihr Vergehen bestand darin die Wartezeit am Flughafen mit der Jagd auf Pokémon zu verbringen. Die Männer haben durch das Fotografieren auf sich aufmerksam gemacht. Welche Strafe droht, ist auch hier nicht bekannt. Es ist allerdings gewiss, dass viele Menschen im Saudi Arabien sich die App Pokémon Go heruntergeladen haben.

Vorteile von Pokémon Go

Verbraucherschützer warnen vor den InGame-Käufen, welche je 100 Pokémünzen mit je 99 Cent im späteren Spielverlauf berechnet werden. Aber das Handygame hat auch definitiv Vorzüge zu bieten.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene verbringen mehr Zeit an der frischen Luft, da das Fangen der Pokémon mit dem Aufenthalt in der realen Welt gekoppelt ist. Daraus zieht das Spiel einen ganz besonderen Reiz. Das Spiel kann mit dem Spazierengehen und anderen Tätigkeiten verbunden werden und regt gleichzeitig die Kreativität an.

Bildquelle: Fotolia/nicotombo (Bild-ID: #114259960)

Saudi Arabien untersagt Pokemon als Glücksspiel 900 675 2016-09-06 17:43:00 Online-Casino.de

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